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Ampel am Göttinger Sandweg sorgt für Ärger

Phänomen in Rot Ampel am Göttinger Sandweg sorgt für Ärger

Immer Ärger an der Ampel am Rosdorfer Weg. Diesmal ist es nicht die neue Ampel am Festen Haus, sondern die Signalanlage für Linksabbieger, die vom Sandweg kommen. Seit 14 Tagen beobachten Verkehrsteilnehmer hier, dass das Rotlicht für Linksabbieger teils über mehrere Ampelphasen bestehen bleibt.

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Ampel am Sandweg

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Dadurch bilden sich Rückstaus auf dem Sandweg teils bis über die Sportanlagen hinaus - zumindest in den Hauptverkehrszeiten. Seriöse Beobachter sprechen von Rot-Zeiten von bis zu zehn Minuten. Und weil verärgerte Autofahrer versuchen, dann einfach rechts abzubiegen und entweder über den Rosdorfer Kreisel oder gleich in einer verbotenen Wende auf dem Rosdorfer Weg doch noch Richtung Rosdorf weg zu kommen, entstehen gefährliche Situationen.
Allerdings: Es gibt keinen Grund für die lange Stopp-Phase. Das sagt Maik Pfeiffer vom Landesamt für Straßenbau in Bad Gandersheim. Ein technischer Fehler sei nicht feststellbar.

Die ersten Beschwerden über den vermeintlichen Fehler gab es vor 14 Tagen. Die Stadt Göttingen hat darauf schriftlich um Überprüfung gebeten. Nach weiteren Beschwerden wurde noch einmal telefonisch nachgehakt, erklärt Stadtsprecher Detlef Johannson. Inzwischen, so Pfeiffer, habe sowohl die Straßenmeisterei als auch die zuständige Signalbaufirma die Ampelanlage überprüft, aber keinen Fehler gefunden. Auch seien keine zu langen Rotphasen registriert worden. Auch das Auslesen des Logbuchs, in dem jede Schaltung registriert ist, habe keine Auffälligkeit ergeben. Im Falle eines Fehlers schalte die Ampelanlage ohnehin komplett ab.

Pfeiffer kann sich das „Phänomen“ nur so erklären: Autofahrer fahren nicht weit genug an die Ampel heran, wodurch kein Kontakt zur Induktionsschleife im Asphalt entsteht und die Ampel zunächst den anderen Fahrtrichtungen Vorrang gewährt, weil ja vermeintlich kein Auto wartet. Dem widersprechen Zeugen, die beteuern, dass die Wartenden sehr wohl bis ganz heran fahren. Pfeifer hat auf Tageblatt-Anfrage versprochen, die Anlage ein weiteres Mal zu überprüfen. ck

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