Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Brücke oder Ampel? Das ist hier die Frage

Ausschuss diskutiert über Godehardstraße Brücke oder Ampel? Das ist hier die Frage

Brücke oder Ampel? Oder beides? Die Mitglieder des Bauausschusses des Rates Göttingen sind sich uneins, ob die Fußgänger künftig an einer Ampel oder über eine Brücke die Godehardstraße überqueren sollen.

Voriger Artikel
Weniger Geld vom Flecken für Projekt KOMM: „Blauäugige Konzeption“
Nächster Artikel
350 Gäste bei Pflege-Forum Göttingen hören Vorträge und bekommen Rat

Für Fußgänger gibt es zurzeit eine Behelfsampel mit Verengung der Straße auf je eine Spur.

Quelle: Heller

Göttingen. Klar für eine Brücke spricht sich die CDU aus. Gerade mit Blick auf Großveranstaltungen in der Sparkassen-Arena sei diese Lösung angebracht, sagte der baupolitische Sprecher der CDU, Hans Otto Arnold in der Sitzung am Donnerstag und schloss sich den Forderungen der Eltern und Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums an.

„Wir machen uns große Sorgen“, sagte Frank Hambloch, OHG-Elternvertreter. Die Stadt als Schulträger habe die Fürsorgepflicht für die Schüler, die die Godehardstraße queren müssten, um zu den Sportstätten Sparkassen-Arena oder Maschpark zu gelangen. „Wir wünschen uns das Optimum für die Sicherheit der Schüler“, sagte Hambloch.

SPD, Grüne und Linke tendieren eher zu einer Ampellösung. Möglicherweise mit einer Umgestaltung der Fahrbahn und einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 Kilometer pro Stunde. Patrick Humke (Linke) und Felicitas Oldenburg (FDP) brachten eine Doppellösung von Ampel plus Brücke ins Spiel. Martin Rieth (Piraten) gar eine Unterführung.

Stadtbaurat Thomas Dienberg kündigte an, die jetzige Situation mit der Behelfsampel in den kommenden Wochen zu beobachten. Dann soll mit den Schulen und Eltern nach einer Lösung gesucht werden. „Die Ampel funktioniert gut“, gab Verkehrsplaner Sören Koss eine erste Einschätzung der Verwaltung.

Dienberg kündigte zudem an, dass man sich den kompletten Straßenraum in der Godehardstraße zwischen Königsallee und Hildebrandstraße für eine mögliche Umgestaltung anschauen müsse.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Der Wochenrückblick vom 26. November bis 2. Dezember 2016