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Andrang am verkaufsoffenen Sonntag am Lutteranger Göttingen

„Extrem stark frequentiert“ Andrang am verkaufsoffenen Sonntag am Lutteranger Göttingen

Riesenandrang am Lutteranger: Große Menschenmassen haben am Sonntag das Einkaufsgebiet im Norden der Stadt bevölkert. Die Leute strömten in die von zwölf bis 17 Uhr geöffneten Geschäfte und sprachen darüber hinaus dem reichhaltigen gastronomischen Angebot zu.

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Riesenandrang am Lutteranger: Große Menschenmassen haben am Sonntag das Einkaufsgebiet im Norden der Stadt bevölkert.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Die ersten warteten schon um elf auf Einlass – vergeblich. „Sie hatten vergessen, die Uhr umzustellen“, berichtet eine Verkäuferin.

Kein Problem mit der Zeitumstellung hatten dagegen die Autofahrer, die kurz nach elf vorm Globus Baumarkt standen – sie wollten einfach einen Parkplatz ergattern und hatten gut daran getan, so früh zu kommen, wie Globus-Mitarbeiter „Amigo“ sagte: „Um 11.20 Uhr war nämlich alles dicht.“

Als sich um zwölf die Türen öffneten, strömten die Menschen in die Läden. Wenig später bildeten sich an den Kassen teils lange Schlangen. „Der verkaufsoffene Sonntag lohnt sich definitiv“, betont der Filialleiter eines Stoffgeschäfts, „wir sind heute extrem stark frequentiert“.

Auf den Zufahrtswegen und vor allem auf der Straße Lutteranger kam der Verkehr zeitweise fast zum Erliegen. Da gingen dem ein oder anderen Autofahrer schon mal die Nerven durch: „Mach endlich mal deinen Führerschein nach“, brüllte ein jüngerer Golf-Fahrer einem älteren Opel-Fahrer an, und als es einmal nicht richtig voran ging, drückte ein weißhaariger Audi-Fahrer kräftig auf die Hupe, um auch nicht aufzuhören, als sich die Wagen vor ihm schon lange wieder in Bewegung gesetzt hatten.

Da hatten die Passagiere der Bimmelbahn es einfacher: Sie konnten einfach an der nächsten Station aussteigen, wenn es mal nicht so gut voranging. Die 160-PS-Lokomotive mit ihren beiden Waggons war definitiv eine der Hauptattraktionen dieses Lutterangerfests.

Auffallend auch, dass das gastronomische Angebot reichhaltiger war als sonst. Das Spektrum reichte von Brezeln mit Obatzter-Käsecreme über gebratene Nudeln und Fischbrötchen bis hin zur Spinatwaffel – der Zuspruch war dementsprechend groß. 

Von Hauke Rudolph

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