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Andretta und Oppermann informieren sich über Bauprojekt

Göttinger Ebertal Andretta und Oppermann informieren sich über Bauprojekt

Ein Teil der Wohnhäuser der Göttinger Ebertal-Siedlung wird in den kommenden zehn Jahren saniert, ein Großteil aber abgerissen und neu gebaut. Das hat die Geschäftsführerin der Städtischen Wohnungsbau, Claudia Leuner-Haverich, am Dienstag bei einem Ortstermin angekündigt.

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Informieren sich über Pläne für die Ebertal-Siedlung: Thomas Oppermann und Gabriele Andretta.

Quelle: Swen Pförtner

Göttingen. „Die meisten Gebäude sind aus einem Material errichtet, das Schimmelbildung begünstigt und heutigen Schallschutzvorgaben nicht genügt“, berichtete Leuner-Haverich. Die Zahl der Wohnungen werde von derzeit 450 auf 600 steigen. Der Quadratmeterpreis lege „moderat“ von derzeit fünf auf maximal 5,60 Euro zu. Das lasse sich nur mit Zuschüssen für sozialen Wohnungsbau realisieren, sagte sie bei dem Ortstermin mit der Landtagsabgeordneten Gabriele Andretta und dem Bundestagsabgeordneten Thomas Oppermann (beide SPD).

Gute Nachbarschaft

„Die Ebertal-Siedlung steht für Solidarität und gute Nachbarschaft“, sagte Andretta. Das wolle die Landesregierung fördern. Sie wolle die Modernisierung des Quartiers über die Mittel des sozialen Wohnungsbaus unterstützen. Oppermann lobte das Bauprojekt. So werde innenstadtnah günstiger Wohnraum geschaffen.

„Bis zu fünf Geschosse sollen die Neubauten haben“, kündigte Leuner-Haverich an. Die Kontakte der Mieter untereinander sollten durch Gärten, Höfe und einen großen Platz Am Steinsgraben gefördert werden. Alle Mieter könnten im Ebertal wohnen bleiben. Sie könnten nach und nach in die von Ende 2018 an entstehenden Neubauten umziehen. Die alten Gebäude würden dann abgerissen. So entstehe Platz für weitere Neubauten.

„Sanieren wollen wir die aus Ziegelsteinen erbauten Wohnhäuser Am Steinsgraben 21/43 sowie das in Betonbauweise errichtete Hochhaus Am Steinsgraben 32“, so Leuner-Haverich.

Von Michael Caspar

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