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Anglerclub-Mitglieder säubern acht Kilometer Leine samt Ufern

Bestialisch stinkendes Knochenfass Anglerclub-Mitglieder säubern acht Kilometer Leine samt Ufern

Massenweise Müll haben Mitglieder und Freunde des Anglerclubs Groß Schneen am Sonnabend aus der Leine und von den Leineufern geklaubt. Notwendig war der ehrenamtliche Einsatz, weil das unwetterbedingte Hochwasser Mitte August jede Menge Hausrat, Müll und andere Gegenstände in die Leine geschwemmt hatte.

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Großes Aufräumen an der Leine: Das unwetterbedingte Hochwasser Mitte August hat jede Menge Hausrat, Müll und andere Gegenstände in den Fluss geschwemmt.

Quelle: Heller

Friedland. Alles Mögliche, sagt Angler Steen Schwarz, hätten er und seine Leute eingesammelt. Darunter ein Kinderwagen, ein halbes Dutzend Gartenstühle und eine Mülltonne. Auch ein laut Schwarz „bestialisch stinkendes“ Fass mit Knochenresten zogen die Helfer aus der Leine. Und jede Menge Plastiktüten. Die, erklärt Schwarz, seien für Fische besonders gefährlich, weil sie sich in den Tüten verfangen und dort verenden könnten.

Acht Kilometer Leine säuberte der Verein am Sonnabend. Den Müll trugen sie vor dem endgültigen Abtransport in Friedland zusammen. In dieser Woche will die Feuerwehr Hochwasser-Relikte wie größere Hölzer zersägen und wegräumen. Darunter wird auch eine komplette Holzbrücke sein, deren ursprünglicher Standort bis heute unklar ist. Das Unwetter samt Überflutungen war eines der schwersten der vergangenen Jahrzehnte.

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