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Angst vor Quecksilber

Bilanz des GIZ Angst vor Quecksilber

Immer häufiger sorgen sich Bürger um Gesundheitsgefahren durch zerbrochene Energiesparlampen. Erstmals habe es in einem Jahr mehr als hundert entsprechende Anfragen gegeben, teilt das Giftinformationszentrum-Nord (GIZ) in seinem Jahresbericht 2011 mit. Die Tendenz sei steigend.

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Vorsicht: Quecksilber.

Quelle: DPA

Göttingen . Energiesparlampen enthalten Quecksilber, um zu funktionieren.

Das giftige Schwermetall kann nur entweichen, wenn die Lampe zerbricht. Untersuchungen der Stiftung Warentest zeigen, dass in einer Lampe um die zwei Milligramm enthalten sind. Ausgetretenes Quecksilber wird bei Zimmertemperatur flüssig und verdampft.

Insgesamt gehen täglich etwa hundert Anfragen bei den Giftexperten am Universitätsklinikum Göttingen ein. Im Jahr 2011 waren es genau 35 440 Anfragen. In Anspruch genommen wurde der 24-Stunden-Service zu 54 Prozent von Bürgern und zu 46 Prozent von medizinischem Fachpersonal. Die Hauptaufgabe des GIZ-Nord ist die Beratung im akuten Vergiftungsfall.

Für Kinder geht die größte Vergiftungsgefahr von chemischen Produkten, Arzneimitteln und Pflanzen aus. Bei Erwachsenen überwiegen klar Vergiftungen mit Arzneimitteln. Auch Pilzvergiftungen, sagt GIZ-Mitarbeiter Andreas Schaper, spielten eine große Rolle: „Pilzsammler sollten nicht nur auf ein Buch zur Pilzerkennung verlassen. Viele Bücher bilden nur eine geringe Auswahl der heimischen Pilzsorten ab.“

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