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Anliegerversammlung zum Ausbau des Göttinger Greitwegs

Immer mehr Konturen Anliegerversammlung zum Ausbau des Göttinger Greitwegs

Der geplante Ausbau des Greitwegs, auf dem im Durchschnitt 3500 Autos pro Tag und in Stoßzeiten 300 pro Stunde fahren, nimmt immer mehr Konturen an. Während einer Anliegerversammlung, zu der sich rund 80 Bürger eingefunden hatten, stellte die Verwaltung mögliche Varianten.

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Der geplante Ausbau des Greitwegs nimmt immer mehr Konturen an.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. 6,50 Meter soll die Fahrbahn breit werden, die Gehwegbreite soll zwischen 1,50 und 2,10 Meter betragen. Diese Variante wurde von der Verwaltung favorisiert, von der Mehrheit der Anwesenden unterstützt und schließlich auch vom Ortsrat Grone in seiner anschließenden Sitzung favorisiert. Parken soll weiterhin erlaubt sein, und zwar ausschließlich auf der Fahrbahn – teilweise auf dem Gehweg stehen dürfen die Autos nicht.    

Die Bauarbeiten sollen in drei Phasen ablaufen. In der ersten soll innerhalb von drei bis vier Wochen im Juli der Abschnitt vom Schülerstieg bis zur Bünne gebaut werden. Anschließend soll bis Ende November/ Anfang Dezember der Abschnitt Bünne bis Auf dem Greite fertiggestellt werden. In der dritten Phase ist dann von Anfang 2016 bis August/September  der Abschnitt Schülerstieg bis Martin-Luther-Straße an der Reihe.   

Während der Arbeiten wird der Greitweg als Durchgangsstraße komplett gesperrt. Die Anlieger können ihre Häuser allerdings weiterhin per Auto erreichen. Beim Busverkehr gibt es gewisse Einschränkungen. Jede Woche soll es eine Besprechung zwischen Bauleitung und den ausführenden Firmen geben, an der die Anwohner teilnehmen können.

Die Gesamtkosten sollen rund eine Million Euro betragen, wobei der Straßenbau mit einer halben Million, der Kanalbau mit 350000 sowie die sonstigen Arbeiten –  beispielsweise Planung, Vermessung und Gutachtenerstellung – mit 150000 Euro zu Buche schlagen. Etwas mehr als 100 Anlieger werden sich an den Kosten beteiligen müssen.

Von Hauke Rudolph

Für Fragen zu den Kosten ist Ulrich Wüstefeld von der Bauverwaltung der Stadt zuständig.

Telefon 05 51 / 4 00 25 44

u.wuestefeld@goettingen.de  

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