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Anti-Kriegskundgebung am Göttinger Gänseliesel

Sonnenblumen für Soldatenhelme Anti-Kriegskundgebung am Göttinger Gänseliesel

Mit einer Kundgebung, Musik und Aktionen hat am Mittwoch ein Bündnis aus Parteien und pazifistischen Gruppen gegen Krieg demonstriert.

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Quelle: mib

Göttingen. Am Gänseliesel sprachen sie sich gegen jegliche Form kriegerischer Auseinandersetzung aus, lehnten deutsche Waffenexporte in alle Länder ab und forderten, dass von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen dürfe. Sie setzten sich auch für einen "humanitären Korridor" in die kurdische Stadt Kobane ein, um so deren Wiederaufbau zu ermöglichen. 

Mit Kreide schrieben die Kriegsgegner Parolen auf das Pflaster der Fußgängerzone. "Fähren statt Frontex" oder "Flucht ist kein Verbrechen" war dort zu lesen. In Soldatenhelme pflanzten sie Sonnenblumen, aus dem Lautsprecher ertönte "Sag' mir, wo die Blumen sind".

70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs seien Kriege allgegenwärtig, argumentierte das Bündnis in einer gemeinsamen Erklärung. Und die Bundeswehr beteilige sich an 19 sogenannten Auslandseinsätzen. Die Anzahl der gewaltsamen Konflikte in der Welt sei von 31 im Jahre 2009 auf 45 im Jahr 2013 gestiegen. Im vergangenen Jahr seien von den 424 Konflikten weltweit 46 als "höchst gewaltsam" eingestuft und 176 als eine "Schwelle zum Krieg".

©Hinzmann

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