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Anwohner wehren sich gegen Straßenausbau

Dammstraße Anwohner wehren sich gegen Straßenausbau

Lediglich mit einer provisorischen Teerdecke versehen wurde 1973 die Dammstraße in Rhumspringe. Jetzt will die Gemeinde die Straße ausbauen und bekommt Gegenwind von den damaligen Häuslebauern, die inzwischen zum größten Teil Rentner sind.

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Rund zehn Wohnhäuser und einige Gartengrundstücke gibt es in der Dammstraße, die von der Ortsdurchfahrt abzweigt. Unterschriften aller Anrainer gegen den geplanten Ausbau hat Paul Dettmer gesammelt und Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) überreicht. Die Betroffenen lehnen das Vorhaben als zu teuer ab.Jacobi bleibt jedoch fest in der Sache. Die Gemeindestraße samt Regenwasserkanal sei in sichtbar schlechtem Zustand. „Wir wollen nur das Notwendigste tun und streben einen Minimalausbau an.“ Die Anwohner seien bereits im August über das Vorhaben informiert worden, ergänzt Jacobi. Sobald die Kosten und Ausbaupläne vorlägen, sei eine Bürgerversammlung geplant. Erste grobe Schätzungen hatten Gesamtkosten von 240000 Euro ergeben, davon 80000 für den Kanal. Da die Gemeinde von einem Erstausbau laut Baugesetzbuch ausgeht, müssten die Anwohner 90 Prozent der Straßenausbaukosten tragen. Die Kosten für den Kanal würden sich Samtgemeinde und Gemeinde paritätisch teilen, 90 Prozent des Gemeindeanteils wiederum auf die Anwohner umgelegt werden.Das hält Werner Reinhardt,  für nicht nachvollziehbar. Schließlich handele es sich nicht um ein Neubaugebiet, sondern überwiegend um ältere Menschen und Rentner, die nach Jahrzehnten zur Kasse gebeten  würden und sich nun überrumpelt fühlten.                                                                                                                                  ku

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