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Apfelsaft made in Wibbecke

Obstbaumernte Apfelsaft made in Wibbecke

Apfelsaft von Bäumen aus dem eigenen Dorf können die Wibbecker in den kommenden Monaten genießen. Am Sonnabend wurde das geerntete Obst vor dem Dorfgemeinschaftshaus zu Saft verarbeitet.

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Wibbecke. In Wibbecke seien rund 30 Bäume abgeerntet worden, sagt Nicole Schulz, stellvertretende Vorsitzende des Heimat- und Kulturvereins. Er war an der Aktion ebenso beteiligt wie die Feuerwehr. An den Vorbereitungen hatte zudem der Ortsrat mitgewirkt.

 
Zunächst seien am Donnerstag Mitglieder der Vorstände von Heimat- und Kulturverein und der Feuerwehr losgezogen, erzählt Schulz. Am Freitag habe es dann eine gemeinsame Ernteaktion mit etwa 25 Bürgern gegeben. Etwa vier Tonnen Obst seien zusammengekommen.

 
Um aus den Äpfel Saft zu machen, war am Sonnabend Bernd Gosch mit seiner mobilen Presse aus Bördel angereist. Seit die Wibbecker die Aktion 2013 gestartet haben, ist er jedes Jahr dabei. Für die Kinder des Ortes sei es ganz spannend zu gucken, wie aus den Äpfeln Saft wird, meint Schulz. Ein Teil des Saftes werde an die Kindergärten und die Grundschule in Adelebsen gespendet. Die Bürger, die beim Ernten mitgeholfen hätten, könnten den Saft zum Selbstkostenpreis erwerben, alle anderen zum normalen Preis. Es wäre schade, wenn die Äpfel der Bäume im Ort einfach am Straßenrand verrotten würden, sagt Schulz. Während des Mostens kann zudem im Dorfgemeinschaftshaus bei Suppe, Kaffee und Kuchen geklönt werden.

 
„Jeder kriegt den Most von den Äpfeln, die er mitgebracht hat“, erklärt Ilona Kühn vom Heimat- und Kulturverein. Der Saft stamme also wirklich von Wibbecker Äpfeln. Die Wibbecker haben die Aktion über das Dorf hinaus geöffnet. Auch von außerhalb konnten Besucher kommen, um ihre Äpfel aus dem Garten pressen zu lassen. Unter anderem hätten sich Besucher aus Adelebsen, Eberhausen und Göttingen angemeldet, erklärt Schulz.

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