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„App funktioniert richtig gut“

Warndienste „Katwarn“ und „Biwapp“ „App funktioniert richtig gut“

Sehr zufrieden ist die Göttinger Kreisverwaltung mit der Warn-App „Katwarn“, die seit die Bürger vor möglichen Katastrophenfällen wie Feuer oder Überschwemmungen warnt. Die Rückmeldungen von Nutzern seien sehr positiv.

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Mit dem Katastrophenwarnsystem werden Smartphone-Besitzer über den Ortungsdienst ihres Gerätes oder eine angegebene Postleitzahl passgenau über offizielle Warnungen informiert.

Quelle: dpa

Göttingen . „Die App funktioniert richtig gut“, sagt Kreisverwaltungssprecher Ulrich Lottmann, der die App auch selbst nutzt. Dass in den vergangenen Wochen Warnungen zu schweren Unwettern herausgingen, denen keine entsprechenden Ereignisse folgten, hält er nicht für problematisch: „Besser einmal zuviel gewarnt als einmal zuwenig.“

Mit dem Katastrophenwarnsystem werden Smartphone-Besitzer über den Ortungsdienst ihres Gerätes oder eine angegebene Postleitzahl passgenau über offizielle Warnungen informiert. Dazu gibt es Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes. Die App gibt es kostenlos für iPhones, Android-Geräte und Windows-Phones.

Damit können auch jüngere Menschen erreicht werden, die ständig Kontakt zu ihrem Smartphone hielten, mit anderen Wegen der Vorwarnung jedoch wenig am Hut hätten. „Katwarn“, erläutert Lottmann zudem, „ersetzt die traditionellen Kanäle wie Rundfunk oder Sirenen nicht, sondern ergänzt sie nur.“

Der Landkreis Northeim, der sich ursprünglich auch für Katwarn interessiert hatte, nutzt seit kurzem einen anderen Dienst, die Bürgerinformations- und Warn-App (Biwapp). Diese App bietet über die Alarmfunktion hinaus die Möglichkeit, sich über wichtige Ereignisse im Kreisgebiet zu informieren – beispielsweise Verkehrsregelungen, Schulausfälle, Tierseuchen, Ausfall von Notrufnummern und Ähnliches. Außerdem gibt es Wettermeldungen.

Die Göttinger Kreisverwaltung hingegen will über Unwetter- und Katastrophenwarnungen keine weiteren Informationen über das Warnsystem verbreiten. Man habe andere Modelle, beispielsweise über SMS-Kurznachrichten, genutzt, dabei aber habe es „zu viele Unsicherheiten“, unter anderem Serverprobleme gegeben. Lottmann: „Das System soll das bleiben, was es ist.“

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