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Arbeiten am Göttinger-Sieben-Denkmal haben begonnen

Fertigstellung im August Arbeiten am Göttinger-Sieben-Denkmal haben begonnen

Die Arbeiten für das Denkmal für die Göttinger Sieben vor dem Göttinger Bahnhof haben am Dienstag begonnen. Zunächst stehen vorbereitenden Arbeiten für den Bau des Fundamente an. Erst eine Bodenfestigkeitsuntersuchung, im Mai gehe es dann mit Verschalung und Bewehrung weiter, bevor der Beton gegossen werden könne, sagte Verwaltungssprecher Detlef Johannson.

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Bauarbeiten für das Göttinger-Sieben-Denkmal am Bahnhof.

Quelle: Oppermann

Göttingen. Einen Termin für die Grundsteinlegung gebe es noch nicht, sagte Matthias Dreyer, Verwaltungsleiter bei der Niedersachsenstiftung, die die Aufstellung organisiert. Er rechnet damit, dass das Denkmal im Lauf des Augusts fertiggestellt ist. Die Obergrenze für die Kosten gibt Dreyer mit 480 000 Euro an.

Die Kosten für das Fundament übernimmt die Stadt Göttingen. Präzise ließen sich die Kosten für das Fundament zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht beziffern, sie dürften sich aber im unteren vierstelligen Bereich bewegen, sagte Johannson. Auch die Unterhaltung des Denkmals übernimmt die Stadt. "Dafür stehen insgesamt 10 000 Euro zur Verfügung. Die müssen auch für den Neuzugang auf dem Bahnhofsvorplatz reichen", sagte Johannson.

Bei dem Sockel handelt es sich um ein Geschenk mehrerer Stifter an die Stadt Göttingen. Die Ratsentscheidung über die Annahme des Geschenks fiel im Juli 2014 bei 22 Ja-Stimmen und 19 Gegenstimmen knapp aus.

In Form, Farbe, Material und Größe soll der Göttinger Sockel, der von der Künstlerin Christiane Möbus entworfen worden ist, identisch sein mit Sockel des Reiterstandbild König Ernst Augusts I. vor dem Bahnhof in Hannover. Einzig Ross und Reiter fehlen beim Göttinger Denkmal, das 2,5 mal 4,1 mal vier Meter misst.

Auf einer Seite steht der Schriftzug „Dem Landesvater seine Göttinger Sieben“, auf der gegenüberliegenden Seite sind die Namen der Göttinger Sieben zu lesen, jener Professoren, die 1837 gegen die Aufhebung der Verfassung im Königreich Hannover protestierten und daraufhin von König Ernst August I. entlassen wurden. Ergänzt hat Möbus diese Aufzählung mit ihrem eigenen Namen.

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