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Arbeiten am Göttinger eRadschnellweg gehen ab Montag weiter

Verkehrsbehinderungen Arbeiten am Göttinger eRadschnellweg gehen ab Montag weiter

Die Arbeiten zur Fertigstellung des eRadschnellwegs, der auf einer Länge von rund vier Kilometern den Göttinger Bahnhof mit dem Nordcampus der Universität verbinden soll, gehen nach Angaben der Stadtverwaltung dem Ende entgegen.

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Quelle: Richter/Archiv (Symbolbild)

Göttingen. In der Zeit von Montag, 16. März, bis Sonntag, 17. Mai, werden die im Winter unterbrochenen Arbeiten zeitlich gestaffelt weitergeführt. Das betrifft den Abschnitt zwischen der Kreuzung Weender Tor bis zur Zufahrt zum Bahnhof sowie die Strecke von der Goßlerstraße/Kreuzbergring bis zum Nikolausberger Weg. Die Maßnahmen beinhalten den Ausbau der Knoten Berliner Straße/Godehardstraße, Goßlerstraße/Kreuzbergring und der Bahnhofszufahrt. Während der Bauarbeiten sind – zum Teil auch für den Stadtbusverkehr - veränderte Verkehrsführungen mit Baustellenampeln nötig. Die regulären Ampeln werden in dieser Zeit mit neuen Signalgebern ausgestattet und teilweise versetzt. Verkehrsteilnehmer müssen in diesen Bereichen mit Behinderungen rechnen.

Am Knoten Berliner Straße/Godehardstraße werden ab Montag die freie Rechtsabbiegerspur zum Radweg und die Dreiecksinsel zur Fahrbahn umgebaut, außerdem wird abschnittsweise die Straßendecke saniert. Während der Bauarbeiten bis Freitag, 1. Mai, steht die zweite Linksabbiegerspur nicht zur Verfügung; die Verkehrsführung wird vorübergehend durch eine Ampel geregelt. Eine Umleitung für den Radverkehr erfolgt über die Verbindung vom Maschmühlenweg bis zur Godehardstraße zwischen Finanzamt und Landgericht. Von dort geht es weiter über die Heinrich-von-Stephan Straße bis zum Bahnhof.

An der Radschnellweg-Zufahrt zum Bahnhof soll ab Dienstag, 7. April, bis Sonntag, 17. Mai 2015, gearbeitet werden, um die Fahrbahnbreite des Rechtsabbiegers zum Bahnhof zu verringern und mehr Platz für den Radweg zu schaffen. Im Zu- und Abfahrtsbereich steht zusätzlich eine Deckensanierung an.

In der Bauphase werden der Pkw- und Lkw-Verkehr mit Hilfe einer Baustellenampel geregelt: Als provisorische Zufahrt dient die „reguläre“ Ausfahrt, als provisorische Ausfahrt ein für die Bauzeit hergestellter Bereich seitlich der provisorischen Zufahrt.

Ab Montag, 13. April, ist der Bereich Goßlerstraße/Kreuzbergring an der Reihe. Hier geht es neben der Deckensanierung bis voraussichtlich Freitag, 8. Mai, um die Reduzierung des Gehweges und um die Verbreiterung der Fahrbahn im Einmündungsbereich Goßlerstraße, der mit Ausnahme des Fußgänger- und des Radverkehrs in beide Richtungen gesperrt wird. Das gilt auch für die Stadtbusse.

Die Umleitung der Buslinien, die eigentlich durch die Goßlerstraße fahren, erfolgt in dieser Zeit über die Robert-Koch-Straße und den Kreuzbergring. Eine entsprechende Beschilderung wird eingerichtet. Die Buslinien 91/92 fahren ab Baubeginn für rund drei Wochen ab der Haltestelle „Weender Straße-Ost“ über „Weender Landstraße“, „Kreuzbergring“, „Robert-Koch-Straße“ und „Christophorusweg“ auf  die „Theodor-Heuss-Straße“ sowie ab „Theodor-Heuss-Straße“ in der Gegenrichtung. Alle Haltestellen entlang der Goßlerstraße können nicht angefahren werden. Als Ersatz der Haltestelle „Auditorium“ dient die Haltestelle „Platz der Göttinger Sieben“, für die Station „Campus“ vorübergehend „Blauer Turm“, für „Goßlerstraße“ stattdessen „Beyerstraße“ und anstelle von „Christophorusweg“ „Am Christophorushaus“.

Die Zufahrt zum Parkhaus der Universität in der Goßlerstraße aus Richtung Norden wird gesperrt, ist jedoch über den Nikolausberger Weg bzw. die Goßlerstraße möglich.

Mit den Bauarbeiten zum eRadschnellweg war 2013 begonnen worden. Ende des Jahres konnte der erste Bauabschnitt seiner Bestimmung übergeben werden. Die Kosten des Gesamtprojektes, das in der Trägerschaft der Stadt Göttingen steht und wissenschaftlich begleitet wird, werden auf rund 1,8 Millionen Euro beziffert. Das Projekt „eRadschnellweg Göttingen“ ist eines von 33 Projekten im Schaufenster Elektromobilität Niedersachsen und wird mit einer Million Euro vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Rahmen der Schaufensterinitiative der Bundesregierung gefördert. Die Stadt Göttingen beteiligt sich mit rund 600.000 Euro, der Landkreis Göttingen mit rund 120.000 Euro an der Realisierung.

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