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150000 Euro für Rathaus-Sanierung

Neues Rathaus in Göttingen 150000 Euro für Rathaus-Sanierung

Rund 150000 Euro investiert die Stadt Göttingen in die Sanierung und den Umbau des Neuen Rathauses. Bis 2017 sollen die Arbeiten dauern. Die Stadtverwaltung rechnet mit Beeinträchtigungen für Rathausbesucher.

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Auch für 2017 soll es bereits Planungen für weitere Sanierungen und Umbauten im Neuen Rathaus geben.

Quelle: Heller

Göttingen. "Die Arbeiten sind wirklich vielfältig und kleinteilig", sagt Verwaltungssprecherin Nina Winter. Insgesamt rund 150000 Euro sollen aus Rückstellungen dafür, so Winter, ausgegeben werden. Die Arbeiten ließen sich in drei Bereiche zusammenfassen:

  • Arbeiten an der Tiefgarage unter dem Gebäude an der Reinhäuser Landstraße: Hier stehen Betonsanierung in der Tiefgarage und Abdichtungsarbeiten etwa an der Terrasse zur Reinhäuser Landstraße sowie Asphaltreparaturen an.
  • Brandschutz: Brandschutz- und Rauchschutztüren sollen erneuert werden, Abschottungen zwischen Brandabschnitten sollen gebaut und an der Lüftungsanlage gearbeitet werden. "Diese Arbeiten finden insbesondere im weitläufigen Erdgeschoss und erstem Obergeschoss statt", sagt Winter.
  • Im Amtshaus soll die Eingangstür durch eine behindertengerechte Schiebetür ersetzt werden.

 

Auch für 2017 gebe es bereits Planungen für weitere Sanierungen und Umbauten im Neuen Rathaus. "Deren Realisierung ist abhängig von der Finanzierung im Rahmen des neuen Haushalts, dessen Entwurf am 16. Dezember eingebracht wird und über den der Rat erst 2017 abschließend entscheidet", sagt Winter.

Für das kommende Jahr stünden weitere Brandschutzmaßnahmen und Betonsanierungsmaßnahmen an. Zusätzlich müsse im Gebäude an der Reinhäuser Landstraße die Fenstersanierung angegangen werden. "Dringlich sind alle Maßnahmen", sagt Winter. "Die aufwändigste Maßnahme ist sicherlich die Fenstersanierung, da sie nicht im Betrieb gemacht werden kann, das heißt, die Mitarbeiter müssen bereichsweise umziehen." Hinzukämen Elektro- und IT-Installationen, Arbeiten an Heizung- und Lüftungsanlage sowie Innenausbau.

Die aktuelle Arbeiten haben in der vergangenen Woche im Bereich des Fachdienstes Alten- und Behindertenhilfe begonnen. Sie würden in Arbeitsabläufe eingreifen, da Büros zeitweise nicht genutzt werden könnten, hatte die Verwaltung mitgeteilt. Die betroffenen Bereiche seien beschildert. Für Informationen rund um Sozialhilfe und Grundsicherung im Alter sollten bis Ende Januar längere Wartezeiten eingeplant werden. Die regulären Sprechzeiten montags und mittwochs von 8.30 bis 11 Uhr blieben bestehen, die Sprechzeiten am Freitag entfielen bis voraussichtlich Ende Januar 2017. Unterlagen für die Sachbearbeiter im betroffenen Bereich könnten auch an der Information im Foyer abgegeben oder per Post versendet werden.

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