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Arbeiten in Emmenhausen gut im Zeitplan

Zwei neue Harste-Brücken Arbeiten in Emmenhausen gut im Zeitplan

Die Arbeiten für den Bau einer neuen Brücke über die Harste im Bovender Ortsteil Emmenhausen laufen auf Hochtouren. Verzögert hat sich jedoch der Neubau der ebenfalls maroden Brücke an der Straße Neustadt in Harste, unter anderem, weil die Kastenprofile noch produziert werden mussten.

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Brückenbauarbeiten an der Berghofstraße in Emmenhausen: Bauarbeiter gießen Beton für die Seitenteile.

Quelle: Hinzmann

Emmenhausen. Vorbehaltlich der verkehrsbehördlichen Anordnung durch den Landkreis Göttingen, die noch ausstehe, rechnet die Bauverwaltung des Fleckens Bovenden damit, nächste Woche loslegen zu können – statt Anfang Juni, wie ursprünglich geplant.

„Verschiedene Faktoren“, sagt Dirk Friedrich vom Bovender Bauamt, hätten in Harste zur Verzögerung geführt. Unter anderem müsse noch die Durchfahrt des Öffentlichen Personennahverkehrs geregelt werden. Dafür gebe es bereits die Mitteilung, dass der Landkreis den Brückenbau aus dem Programm „Landkreis unterstützt Investitionen im ländlichen Raum“ (Lunilar) mit rund 180 000 Euro fördere, berichtet Thomas Brandes (SPD), Bürgermeister des Fleckens Bovenden. „Das ist eine schöne Hilfe für unseren Haushalt.“ Insgesamt wurden für den Brückenbau in Harste rund 250 000 Euro veranschlagt.

Seit etwa fünf Wochen wird an der Berghofstraße in Emmenhausen gearbeitet. Die Brücke wurde abgerissen, eine Holzplanke sichert den Bauarbeitern den Übergang, und das Wasser plätschert bereits durch dicke Rohre im Bachbett. „Der Unterbau ist fertig“, sagt Friedrich. Mit dem Betonieren der Seitenwände wurde am Donnerstag begonnen. Fußgänger, Rad- und Rollstuhlfahrer können eine auf einem benachbarten Privatgrundstück gelegene Brücke nutzen, um den Bach zu überqueren.

Das funktioniere gut, lediglich ortsfremde Autofahrer hätten ein wenig Probleme mit der ausgeschilderten Umleitung gehabt: Die Einwohner seien froh, dass die neue Brücke endlich gebaut werde, berichtet Ortsbürgermeister Ralf Stutz (SPD). Zumal, so Brandes, nach der Fertigstellung der Schulbus die Kinder wieder aus der Ortschaft abholen könne. „Deshalb wollen wir auch möglichst bis Ende der Sommerferien fertig sein, oder zumindest nicht allzu lange danach.“ Die Brücke wird breiter gebaut als ihre Vorgängerin. Ein Sauganschluss werde vorinstalliert, damit die Feuerwehr Löschwasser zapfen könne. Auch die Landwirte hätten nach Fertigstellung wieder kürzere Wege: Die Begrenzung der Belastbarkeit auf neun Tonnen gehöre dann der Vergangenheit an.

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