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Arbeitslosenquote sinkt auf 7,8 Prozent

Arbeitsmarkt Arbeitslosenquote sinkt auf 7,8 Prozent

Die Arbeitslosigkeit in der Region geht weiter zurück. Die Agentur für Arbeit sieht gar einen „goldenen Herbst“ für den Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote in Südniedersachsen ist im Oktober auf 7,8 Prozent gesunken. Vor einem Jahr lag die Quote im Agenturbezirk noch bei 8,5 Prozent.

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Quelle: Quelle: Agentur für Arbeit / Grafik: ne

Im Oktober sind nach offizieller Statistik 17 479 Menschen in Südniedersachsen arbeitslos gemeldet. Das sind 270 oder 1,5 Prozent weniger als noch im September und 1641 weniger als im Vorjahresmonat. Nach Angaben der Arbeitsagentur ging saisonal üblich die Arbeitslosenzahl der Jugendlichen unter 25 Jahren noch einmal deutlich zurück und sank um 208 (11,7 Prozent) auf 1573.

„Die konjunkturelle Belebung, die sich auch auf dem Arbeitsmarkt erfreulich bemerkbar macht, hält weiter an und beschert uns einen goldenen Oktober“, kommentierte Michael Schmidt, Geschäftsführer der Arbeitsagentur Göttingen, die Entwicklung. Zwar seien die Rückgänge etwas bescheidener als im September ausgefallen, „aber für südniedersächsische Verhältnisse erleben wir einen echten Höhenflug“. Optimistisch stimmten auch mehr Stellenangebote und ein Rückgang der Kurzarbeit.
In der Region steht mittlerweile Uslar mit einer Arbeitslosenquote von 5,9 Prozent am besten da. Osterode bildet mit 9,5 Prozent nach wie vor das Schlusslicht. Südniedersachsen liegt mit 7,8 Prozent aber immer noch über dem Landesdurchschnitt von 6,9 Prozent.

Der Konjunkturaufschwung hat aber noch kaum zu einem Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit geführt. In Südniedersachsen waren im Oktober mit 12 372 kaum weniger Arbeitslosengeld-II-Bezieher als arbeitslos registriert als im September. Neben den Arbeitslosen zählt die Agentur auch Personen, die zum Beispiel an Qualifizierungsmaßnahmen teilnehmen. Insgesamt gelten in der Region im Oktober 23 989 Menschen als „unterbeschäftigt“. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Landkreis liegt wieder auf dem Niveau von 2001.

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