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Architekturwettbewerb angelaufen

Ehemaliges IWF-Gelände Architekturwettbewerb angelaufen

Vier Architekturbüros beschäftigen sich zurzeit im Zuge eines Wettbewerbs mit der künftigen Bebauung auf dem Gelände des ehemaligen Instituts für den wissenschaftlichen Film (IWF) – Wissen und Medien gGmbH. Bis 2015 sollen am Nonnenstieg rund 200 Wohnungen sowie Büros, Praxen und Geschäftsräume entstehen.

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IWF-Gebäude im Nonnenstieg.

Quelle: CH

Göttingen . Bei der ersten Sitzung hat sich am Montag im IWF-Gebäude das Preisgericht konstituiert. Die Wissen und Medien gGmbH hatte Ende 2010 ihren Geschäftsbetrieb eingestellt. Projektentwickler des „Lebensquartiers Am Nonnenstieg“ ist mit Unterstützung des ortsansässigen Architekturbüros Brune und Brune die Gulz und Partner Immobilien GmbH mit Firmensitzen in Österreich und Göttingen, die bereits im sogenannten Businesspark Grone an der Stresemannstraße aktiv ist.

Zur Teilnahme am laut Ausschreibung „nichtoffenen, einstufigen und anonymen“ Architekturwettbewerb für das IWF-Gelände wurden vier Büros eingeladen: als regionale Vertreter die Göttinger Architekten-Werkstatt sowie Kollegen aus Kassel, Hannover und dem österreichischen Bregenz.

Thema Nahversorgung

„Wir wollen ein Gesamtkonzept entwickeln, das Wohnen und Arbeiten enthält und auch das Thema Nahversorgung überdenken“, sagte Borzou Rafie Elizei, Geschäftsführender Gesellschafter von Gulz und Partner. Er versprach „eine enge Abstimmung mit der Stadt Göttingen sowie den Grundstückseigentümern. Wir wollen an niemandem vorbei planen.“

Das Areal umfasse 10 000 Quadratmeter Fläche zwischen Nonnenstieg und Habichtsweg, darin enthalten Kleingartenanlagen, um die es in der Vergangenheit Diskussionen gegeben hatte. Dazu berichtete Stadtbaurat Thomas Dienberg, laut Bau- und Planungsausschuss soll „die Kleingartenfläche langfristig weiter zur Verfügung stehen“. Rainer Hald, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Göttingen und einer von elf Juroren, betonte, die Sparkasse wolle die Planung begleiten. „Das Quartier sollte dem Ostviertelcharakter gerecht werden.“

Zeitrahmen von drei Jahren

Die Jury, die über die Architektenbeiträge entscheidet, besteht aus sechs Fach- und fünf Sachpreisrichtern. Der Wettbewerb wurde Mitte März gestartet. Bis Anfang Mai sollen die Arbeiten eingereicht werden. Ende Mai entscheidet das Preisgericht. „Wir wollen 2012 noch mit der Planung beginnen“, erklärte Rafie Elizei. „Für die Umsetzung des Projektes haben wir einen Zeitrahmen von drei Jahren vorgesehen – das ist sehr optimistisch und sportlich“.

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„Konkretes Kaufinteresse“ für IWF-Gelände

Die Stadt Göttingen will nach umfassenden Prüfungen das Gelände der IWF Wissen und Medien im Nonnenstieg kaufen. „Aus dem grundsätzlichen ist ein konkretes Kaufinteresse geworden. Darüber sind wir mit dem Liquidator im Gespräch“, bestätigt Stadtsprecher Detlef Johannson. Über Verhandlungsstand und Preisvorstellungen machte er keine Angaben.

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