Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Immer weniger Feinstaub

Auch weniger Sticktoffdioxid in Göttinger Luft Immer weniger Feinstaub

Die Luft über Göttingen wird sauberer: Im vergangenen Jahr gab es nur noch an vier Tagen zu viel Feinstaub, deutlich seltener als  in den Vorjahren. Auch der Jahresmittelwert für schädliches Stickstoffdioxid (NO2) ist knapp unter der Alarmschwelle geblieben.

Voriger Artikel
„Homestory“ schwarzer Menschen
Nächster Artikel
Hilfreiche Besuche für junge Familien

Mit einem Jahresmittelwert von 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid hat Göttingen 2016 auch den Grenzwert für NO2 eingehalten.

Quelle: Rüsche

Göttingen. Das geht aus vorläufigen Messwertprotokollen des  Lufthygienischen Überwachungssystems Niedersachsen (LÜN) für 2016 hervor. Danach ist der Feinstaubgehalt im Bereich der  Verkehrs-Messstation an der Bürgerstraße an folgenden Tagen über den Warnwert von 50 Mikrogramm je Kubikmeter gestiegen: vom 5. bis zum 7. Januar mit Maximalwerten  von 58 bis 97 Mikrogramm sowie am 10. März mit 59 Mikrogramm.

2015 hatte das LÜN in Göttingen zehn Überschreitungstage registriert, vor gut zehn Jahren waren es bis zu 67 im Jahr – der damalige Spitzenwert in Niedersachsen.  35 Überschreitungstage sind laut EU-Richtlinie erlaubt. In der Folge musste Göttingen einen Aktionsplan für saubere Luft  erarbeiten. Inzwischen bilden 2016 bildeten Oldenburg, Braunschweig, Osnabrück und Wolfsburg mit sechs bis acht Überschreitungstagen die Spitzengruppe.

Mit einem Jahresmittelwert von 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid hat Göttingen 2016 auch den Grenzwert für NO2 eingehalten. „Gerade so“, bestätigt Michael Köster vom Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim, das das LÜN betreut. Im Jahr  davor lag der Mittelwert bei 41 Mikrogramm und NO2 drohte zum neuen Luft-Problem zu werden. Das ist aber  noch nicht ausgestanden. Der Rückgang bewege sich im Bereich üblicher Schwankungen, erklärte Köster. Immerhin sorgten „eine Vielzahl von überregionalen, regionalen und lokalen Maßnahmen inzwischen prinzipiell“ dafür, dass die Schadstoffbelastung zurückgeht.

Mit Blick auf die steigenden NO2-Werte hatte Göttingen im vergangenen April mit dem Umweltministerium vereinbart, den Luftreinhalteplan aus 2011 zu aktualisieren. „Das soll in diesem Jahr passieren“, versicherte Verwaltungssprecher Detlef Johannson.             

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Bilder der Woche vom 9. bis 15. September 2017