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Audi bei Autodieben am beliebtesten

Diebstähle Audi bei Autodieben am beliebtesten

Wer einen Audi fährt, geht ein deutlich höheres Diebstahlsrisiko ein als Besitzer von Fahrzeugen anderer Marken. Auf den Plätzen zwei und drei: BMW und Volkswagen.

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Spitzenreiter bei den Diebstählen: Fahrzeuge aus Ingolstadt.

Quelle: dpa

Göttingen. Immer wieder ist in Polizeimeldungen aus Stadt und Region zu lesen, dass wieder ein Auto mit den vier Ringen verschwunden ist – zuletzt in der Nacht zum Dienstag vergangener Woche, als in Northeim gleich zwei Audi entwendet wurden. Und in der Nacht zum Mittwoch schnappte die Polizei auf der Raststätte Mengershausen einen Autodieb: Der Pole saß in einem Frisch gestohlenen Audi Q7.

A4 ganz klar vorn

Im laufenden Jahr habe es sich bei etwa der Hälfte der gestohlenen Autos um Audi-Fahrzeuge gehandelt. Polizeisprecherin Jasmin Kaatz: „Der A 4 liegt aktuell vorn, gefolgt vom A 6.“

Dabei weist die Zulassungsstatistik ganz andere Zahlenverhältnisse auf. Von knapp 163000 zugelassenen Autos, erklären Stadt und Landkreis Göttingen, seien etwa 9330 Fahrzeuge mit dem Ingolstädter Markenzeichen. 5,7 statt etwa 50 Prozent: Damit trägt ein Audi-Besitzer ein knapp neunmal höheres Diebstahlrisiko als der Durchschnitt bei allen Marken.

Der Trend, sagt Polizeisprecherin Kaatz, ist stabil. Auch im Jahr 2015 habe es sich bei etwa der Hälfte der gestohlenen Autos um Audi-Fahrzeuge gehandelt: Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 75 Autos gestohlen. Davon traf es 38 Audi-Autos, und davon vor allem A 4-Modelle: 28 Exemplare der Mittelklasse-Wagen fanden neue, aber unrechtmäßige Besitzer.

Derzeit leichter Anstieg

In der Statistik folgen Fahrzeuge von BMW: Den 38 Audi stehen immerhin 18 BMW gegenüber, davon sieben Modelle der 5er-Reihe. Auf Platz drei der Liste von Autodiebs Liebling: Volkswagen mit 14 Fällen. Spitzenreiter ist dabei der Mini-Van Touran mit neun verschwundenen Exemplaren.

Entwarnung gibt es auf keinen Fall, meint die Polizei. Vom 1. Januar bis zum 12. April 2015 registrierte die Polizei 19 Taten. „Für den Vergleichszeitraum 2016", sagt Kaatz, "zeichnet sich derzeit ein leichter Anstieg ab“.

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