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Auf Sperrung vorbereitet

Metronom und Cantus ohne Probleme Auf Sperrung vorbereitet

Trotz der Bauarbeiten auf der ICE-Strecke Hannover-Kassel kommt es nur zu geringfügigen Verspätungen bei den Metronom-Zügen, teilt das private Bahnunternehmen mit. Auch die Züge der Cantus-Bahn seien zwar von baubedingten Verspätungen betroffen, diese hielten sich aber in Grenzen, sagte ein Sprecher des Unternehmens.

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Die Bahn saniert, der Metronom (im Hintergrund) fährt.

Quelle: Christina Hinzmann

Göttingen. Die von der zweiwöchigen Stilllegung der Schnellbahnstrecke Hannover - Göttingen - Kassel betroffenen Bahnfahrer scheinen sich auf die Lage vorbereitet zu haben. „Wir bemerken“, sagte Boris Hillmann vom Careshare Unternehmen „YourCar“, „dass die Leute mehr Autos bei uns buchen, und wir vermuten, dass dies mit der Streckensperrung zusammenhängt.“

Die Autovermieter Hertz, Europcar und Grünes-Auto in Göttingen spüren hingegen keine Auswirkungen der Sanierungsarbeiten bei der Bahn auf ihr Tagesgeschäft. Auch die Göttinger Funk-Taxizentrale könne kein erhöhtes Interesse an Taxifahrten ausmachen, sagte ein Sprecher der Zentrale.

Auch die Bahn bittet ihre Kunden in der Region Göttingen darum, wegen der Ausbesserungsarbeiten auf der ICE-Strecke Hannover-Kassel vom 23. April bis zum 8. Mai auf Metronom-Züge auszuweichen. Zusätzlich fahren Busse, um die Regionalbahnen auf den Strecken Göttingen-Nordhausen wie auch Bad Harzburg-Göttingen zu ersetzen.

Nach massiver Kritik im Vorfeld der kurzfristig angekündigten Arbeiten an der Schnellbahnstrecke halten sich die Kundenbeschwerden offenbar in Grenzen. Auch nach Angaben der Bahn seien bislang kaum Kundenbeschwerden eingegangen. Am Mittwoch lief der Betrieb entsprechend dem Ersatzfahrplan reibungslos - mit weniger Verspätungen als im Normalbetrieb.

Bis zum Freitag bietet die Bahn zusätzliche Züge an. Hauptgrund: der erhöhte Reisebedarf durch die Hannover-Messe. Auch für aus dem Ausland einfliegende Messegäste fahren morgens zwei ICE-Sprinter von Frankfurt-Flughafen zum Messebahnhof und nachmittags wieder zurück.

Vier Bahnbauunternehmen sind an der Strecke im Einsatz, um Schotter im Gleisbett auszutauschen. Die Arbeiten lägen im Plan, teilt die Bahn weiter mit. Von 2019 an soll die dann knapp 30 Jahre alte Trasse von Grund auf erneuert werden.

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