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Auf vier Pfoten durchs Seniorenheim

Labradorwelpe Henry lebt im Luisenhof Auf vier Pfoten durchs Seniorenheim

Im Seniorenheim Luisenhof ist es laut geworden: Labradorwelpe Henry soll in der Einrichtung als Therapiehund für Abwechslung sorgen. Dazu muss der Vierbeiner allerdings noch wachsen und ist erst mal als Streichel- und Besuchshund unterwegs.

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Labradorwelpe Henry mit Bewohnerin Adi Koenning.

Quelle: Swen Pförtner

Göttingen. Henry soll die Therapien der Bewohner ergänzen und unterstützen. Außerdem soll er nach einer entsprechenden Ausbildung bei der Förderung von Fähigkeiten der Bewohner eingesetzt werden.

„Dieser kleine Kerl ist ein Sonnenschein“

„Mit Menschen, das ist nicht so meins, aber dieser kleine Kerl ist ein Sonnenschein“, freut sich eine Bewohnerin über Henrys Besuche. Bei der Namensfindung wurden viele Bewohner des Luisenhofs mit eingebunden - und die Mehrheit stimmte für Henry. Obwohl Henry als echter Rassehund natürlich schon einen Namen hat: „Erongo vom Otilienstein“ steht in seiner Hunde-Ahnentafel.

Ausgesucht und abgeholt wurde Henri von Edelgard Preiß. Sie leitet im Luisenhof den Sozial-Kulturellen Dienst und hat sich des Vierbeiners angenommen. „Es war schon längere Zeit der Wunsch, einen Hund im Luisenhof heimisch werden zu lassen“, erklärt Klaus Brandl, Leiter des Luisenhofs.

Entscheidung für Labrador eine „Bauchfrage“

Die Entscheidung, welcher Rasse der Hund angehören sollte, sei eine „Bauchfrage“ gewesen, sagte Preiß. Für sie stand jedoch fest, dass der Hund ein helles Fell haben soll, weil ein dunkler Hund die Bewohner eventuell erschrecken könnte. Bei der Anschaffung des Labradors wurde der Luisenhof von den Stadtwerken, der Volksbank und dem Sanitätshaus Ort unterstützt.

Henry wurde am 13. Dezember 2015 geboren. Deswegen wird der Vierbeiner erst einmal zur Welpenschule gehen und die Bewohner vorerst mit seinem Junghund-Charme verzaubern.

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