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Aufatmen in Northeim: Altes Eisenrohr statt Bombe

Untersuchung abgeschlossen Aufatmen in Northeim: Altes Eisenrohr statt Bombe

Aufatmen in der Stadt Northeim: Die schon bis ins Detail vorbereitete Evakuierung von bis zu 7000 Menschen am Sonntagmorgen war nicht notwendig. Es gab keinen Blindgänger unter den Gleisanlagen am Bahnhof. Gegen 2.35 Uhr gab die Stadtverwaltung Entwarnung. Auch der zweite Verdachtspunkt war harmlos. Statt eines Blindgängers fand sich lediglich ein verrostetes Wasserleitungsrohr aus Gusseisen unter den Gleisen.

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Vor Beginn der Bombensuche: Bauarbeiter und Kampfmittelräumdienst am Sonnabendabend am Bahnhof Northeim.

Quelle: Heller

Northeim. Bereits am Sonnabendabend hatte sich ein zweiter Verdachtspunkt als harmlos erwiesen. Dort lag lediglich ein Kabel in der Erde.

Es war in geringer Tiefe bereits kurz nach 20 Uhr von den Experten des Kampfmittelräumdienstes Niedersachsen entdeckt worden. Dennoch erklärte ein Sprechr der Stadtverwaltung auf Tageblatt-Anfrage noch gegen 23 Uhr, es gebe „nichts Neues, die Zeiten sind bekannt“.

Damit verwies die Stadt auf  die weitere Suche an einem zweiten Verdachtspunkt, die nachts um 2 Uhr beginnen sollte sowie auf die für den nächsten Morgen, 8 Uhr, vorgesehnene mögliche Evakuierung großer Teile der Bevölkerung. Bis mindestens 14.30 Uhr sollten rund 7000 Menschen ihre Wohnungen nicht mehr betreten düfen und bei Bedarf in einer Schule untergebracht werden, falls eine Entschärfung einer Bombe notwendig geworden wäre.

Diese Pläne erübrigten sich, als bei den Sucharbeiten kurz nach 2 Uhr lediglich ein eisernes Rohr statt einer Bombe in 2,70 Metern Tiefe unter den Gleisen gefunden wurde. 30 Minuten später gab die Stadt auf ihrer Homepage Entwarnung.Noch in der Nacht wurden die beiden Löcher, in denen nach Blindgängern gesucht worden war, wieder verfüllt.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Niedersachsen konnte in der Nacht wieder abrücken. Auch der Bahnverkehr lief schon gleich nach der Entwarnung wieder ungehindert durch den Northeimer Bahnhof. Die Absperrungen der Straßen im Bereich des Bahnhofes wurde aufgehoben.

 

Foto: Heller

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