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Aufräumen nach der Silvester-Sause in Göttingen

Der Rest vom Fest Aufräumen nach der Silvester-Sause in Göttingen

Während die große Mehrheit der Göttinger noch ihren Silvesterkater im Bett auskurierten, ging es für die Arbeiter der Straßenreinigung schon hoch her. Ab sieben Uhr morgens war die Straßenreinigung im Einsatz. „Uns ging es darum möglichst schnell wieder eine ansehnliche Innenstadt hinzubekommen“, erklärt Wolfgang Lindner, Einsatzleiter der Straßenreinigung bei den Göttinger Entsorgungsbetrieben.

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Göttingen. Insgesamt zwischen vier und fünf Kubikmeter Abfall wurden allein aus der Innenstadt geholt – an einem normalen Tag fällt nicht einmal ein halber Kubikmeter an.

„Aber das ist eigentlich für Silvester ganz normal und nicht mehr oder weniger als in den Jahren davor“, sagt Lindner. Der arbeitsreichste Tag des Jahres ist der Neujahrstag aber dennoch nicht. Ein außergewöhnlicher aber schon. „Klar, würden die meisten lieber wie alle anderen ausschlafen.“

So aber war der Einsatz um 12.30 Uhr vorbei und die Innenstadt wieder blitzeblank. Eine beachtliche Leistung, wenn man sich die aktuelle personelle Situation der Straßenreinigung ansieht. „Wir haben momentan durch diverse Krankheiten und eine Grippewelle einen enormen Personalausfall. So etwas habe ich in zwanzig Jahren noch nicht erlebt“, erzählt Einsatzleiter Lindner. „Hut ab vor den Kollegen, die heute und in den vergangenen Tagen immer wieder eingesprungen sind.“

Die restlichen Stadtgebiete werden dann in den nächsten Tagen im normalen Reinigungsturnus von Böllerresten, Raketenbatterien und Sektflaschen befreit und auf die Müllkippe gebracht – um Sondermüll handelt es sich nämlich nicht.

Von Benjamin Köster

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