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Sofas gegen Nazis

Geplante NPD-Demo durch die Innenstadt Sofas gegen Nazis

Auch nach dem von der Göttinger Stadtverwaltung ausgesprochenem Verbot einer für den 10. September geplanten NPD-Demo durch die Innenstadt ruft die Antifaschistische Linke International weiter zur Teilnahme an Gegenprotesten auf.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Ziel sei es "jede Art von Neonaziveranstaltung in Göttingen zu verhindern". So hätten in den vergangenen Tagen Antifaschisten von Plakaten geklebt und nach eigenen Angaben mehr als 8000 Anschreiben an Anwohner verteilt. Darin werden diese zur Unterstützung und Beteiligung an den Protesten aufgefordert.

"Sie haben vielleicht ein altes Sofa im Hausflur stehen? Stellen Sie es am 10. September früh morgens an die Straße wir können es gebrauchen um klarzustellen: Hier marschiert kein Neonazi durch", heißt es in dem Schreiben. Es gehe ihnen nicht um Gewalt, es gehe darum, "beherzt und mit Augenmaß alle jene Mittel zu ergreifen, die nötig sind, um den Neonazis eine klare Abfuhr zu erteilen"

Das Göttinger Bündnis gegen Rechts ruft unterdessen, angelehnt an das Konzept „Rechts gegen Rechts“, das im niedersächsischen Bad Nenndorf geboren wurde, alle Firmen, Institutionen und Privatpersonen dazu auf, "den geplanten Aufmarsch der Rechtsradikalen mit einer Spendengala für Flüchtende ad absurdum zu wenden".

Dass Konzept „Spendengala“ sehe vor, "mit jeder Minute, die Nazis in Göttingen bei ihrem Aufmarsch stehen werden, unfreiwillig Geld für ihr selbsterkorenes Feindbild der flüchtenden Menschen zu sammeln". Spenden sollen an die Organisation "Sea-Watch" gehen. Informationen zum Konzept und zur Empfängerorganisation Sea-Watch gibt das Bündnis Interessierten nach einer Mail an  spendengala-goettingengegenrechts@gmx.de.

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