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Auftakt zur Tarifrunde

„Aktive Mittagspause“ vor dem Kreishaus Auftakt zur Tarifrunde

Eine „aktive Mittagspause“ in Göttingen ist am Mittwoch der Auftakt der Tarifauseinandersetzung im kommunalen öffentlichen Dienst gewesen. Die Gewerkschaft Verdi erwartet dabei „keinen großen Ärger“, macht sich aber Sorgen um die Altersvorsorge.

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Aktive Mittagspause“: Carola Wemheuer und Dirk Grote.

Quelle: Harald Wenzel

Göttingen. Eine „aktive Mittagspause“ in Göttingen ist am Mittwoch der Auftakt der Tarifauseinandersetzung im kommunalen öffentlichen Dienst gewesen. Die Gewerkschaft Verdi erwartet dabei „keinen großen Ärger“, macht sich aber Sorgen um die Altersvorsorge.

In knalligem Orange gekleidete Mitarbeiter des Baubetriebshofs hatten sich gemeinsam mit Anzug-tragenden Sparkassenangestellten sowie Mitarbeiter von Stadt, Landkreis und anderen Behörden vor dem Göttinger Kreishaus versammelt.Es beteiligten sich rund 50 Gewerkschafter an der Aktion. Anlässlich der beginnenden Gespräche zwischen Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden wollte Gewerkschaftssekretärin Julia Niekamp den Auftakt der Tarifauseinandersetzung markieren.

Sie kündigte an, ab Ostern den Druck zu erhöhen und gegebenenfalls auch zum Streik aufzurufen. Ihre Gewerkschaft Verdi fordert von den kommunalen Arbeitgebern unter anderem sechs Prozent mehr Lohn und eine unbefristete Übernahme von Auszubildenden. Außerdem „sind die Beschäftigten aufgerufen ihre Altersvorsorge zu verteidigen,“ erklärte Niekamp. Verdi befürchtet, dass die Arbeitgeberverbände entweder Leistungskürzungen oder Beitragserhöhungen bei Altersvorsorge-Leistungen erreichen wollen.hö

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