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Aufwendig gestaltete Krippe in St. Michael Göttingen

Weihnachtsgeschichte in Etappen Aufwendig gestaltete Krippe in St. Michael Göttingen

Eine aufwendig gestaltete Weihnachtskrippe ist im Innenhof der Göttinger Citykirche St. Michael, Kurze Straße 13, aufgebaut und zeigt bis Heiligabend verschiedene Szenen der Weihnachtsgeschichte. Sie kann täglich ab 9 Uhr besucht werden.

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Bischof Nikolaus

Quelle: Heller

Göttingen. Bis zum zweiten Advent ist die Szene der wunderbaren Kornvermehrung mit dem Heiligen Nikolaus von Myra zu sehen. Die Szenen der Krippe werden ständig verändert, da sie „die Weihnachtsgeschichte schrittweise darstellen“ soll, erklärt Küster Sylvio Krüger. Erst ab dem 24. Dezember werde dort die Geburt Jesu zu sehen sein. Außerdem gebe es einige Sonderfiguren: Ein Gänseliesel an der Krippe repräsentiere die Stadt Göttingen, eine Figur der Königin von Saba sorge für die Frauenquote, und der Heilige Nikolaus habe nicht zufällig Ähnlichkeit mit dem früheren Pfarrer Heribert Graab.

Krüger und sein Team haben schon früh begonnen an der Krippe zu arbeiten. „Da müssen Bäume aus dem Wald geholt, Stroh und Heu von einem Bauernhof aus der näheren Umgebung besorgt, Lichterketten geprüft und installiert und der Stall ausgeräumt werden“, erklärt er. Ein Pfad aus Heu weist den Weg zur Krippe und soll vermitteln, „wie es damals gewesen sein mag“.

Bereits 1996 kamen Krüger und der damalige Pfarrer Graab auf die Idee, die Krippe zu vergrößern. In den darauf folgenden Jahren entwickelte sie sich immer weiter. Die Resonanz sei so groß, dass „sich der enorme Aufwand auf jeden Fall lohnt“, sagt Krüger. Unter anderem würden sogar Reisebusgesellschaften auf Krippentour in St. Michael Station machen.

Von Björn Lorenz

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