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Über 2000 Euro für Tageblatt-Aktion

„Keiner soll einsam sein“ Über 2000 Euro für Tageblatt-Aktion

Eigene und von Bürgern gestiftete Sammlerstücke aus Göttingen und Umgebung hat das „Göttinger Auktionshaus“ am Sonntag im "Kauf Park“ versteigert. Über 2000 Euro kamen zusammen, von denen der Großteil der vom Tageblatt initiierten Aktion „Keiner soll einsam sein“ zu Gute kommt.

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Begehrt bei der Auktion: Kunst und Erinnerungsstücke aus Göttingen.

Quelle: Wenzel

Göttingen. Zum ersten, zum zweiten, zum dritten: Über 170 Objekte brachte Auktionator Stefan Sauerland an den Mann und die Frau. Darunter Postkarten, Bücher, Aschenbecher, Bierkrüge, Göttingen-05-Devotionalien, Wandteller, Plakate und Gemälde.

Begehrt: Göttinger Gemälde

Einige gingen für gerade mal einen Euro weg, das teuerste für 500 Euro. Dabei handelte es sich um ein Gemälde des Göttinger Künstlers Andreas Lemberg, „den ich sehr schätze“, wie der erfolgreiche – und einzige – Bieter, Benjamin Daume, berichtete.

Die Besucher hatten unterschiedliche Gründe, bei der Auktion mitzubieten. Die Geschichte seiner Heimatstadt interessiere ihn sehr, erzählte ein ehemaliger Architekt (70), der ein Geschichtsbuch über die 30er Jahre ersteigerte. Er sei zwar kein Raucher, so ein 35-Jähriger aus Friedland, viele seiner Gäste aber schon: „Da kann ich diesen Aschenbecher gut gebrauchen, zumal ihn ein paar interessante Göttingen-Motive zieren“.

Nicht zu entziffern

Monika Müller hatte unterdessen eine alte Postkarte ersteigert, die den Göttinger Bahnhof im Jahr 1906 zeigt. Sie sei an einen Friedtjof in Neustadt adressiert, so die 60-jährige Seeburgerin, mehr könne sie nicht entziffern: „Aber ich habe einen Onkel, der die alte Schrift bestimmt lesen kann.“

Auktion am verklaufsoffenen Sonntag Am Kaufpark zugunst von "Keiner soll einsam sein" mit Auktionator Stefan Sauerland.

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Ein Bieter ägerte sich sogar ein wenig: „Die 05-Erinnerungsstücke waren richtig schön“, sagte ein Fan des Göttinger Traditionsvereins sauer, „und ich Esel höre bei 17 Euro auf, zu bieten“.

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