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Aus Junkernschänke in Göttingen wird Bacon Supreme

Neues Konzept Aus Junkernschänke in Göttingen wird Bacon Supreme

Die Junkernschänke ist Geschichte. Das Göttinger Traditionshaus mit der ältesten Weinstube Deutschlands bekommt einen neuen Namen, hinter dem auch ein neues Gastronomie-Konzept steht. „Bacon Supreme“ soll das Gasthaus künftig heißen. Die „Bacon Lovers GmbH“ hat den Betrieb übernommen.

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Die Männer für das operative Geschäft im Bacon Supreme: Küchenchef Jobst, Barmann Adeyemi und Restaurantleiter Rink.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Seit Jahren gibt es Turbulenzen um eines der schönsten Fachwerkhäuser in der Innenstadt. Mitte Juni zogen die Besitzer und ihre  Betriebsleiter die Notbremse, seitdem ist die Junkernschänke  geschlossen. Jetzt verliert sie ihren Namen, „der eigentlich wenig aussagt“, erklärt einer der Gesellschafter der „Bacon Lovers GmbH“, der anonym bleiben möchte. Um ein neues Konzept erfolgreich umzusetzen, brauche es einen eigenen Namen, und der stehe unmissverständlich für Bacon – also Speck. „Run bacon run“ sei das Motto, mit dem auch wieder „mehr Humor“ in die alten Gemäuer einziehen solle.

Schweinefleisch werde die Karte neben anderen Produkten und vegetarischen Angeboten bestimmen, vom Schnitzel aus der Oberschale bis zum Schweinefleisch-Burger. Und das zu Preisen, die auch ein junges Publikum zahlen könne – „wir wollen den Champagnermief ablegen“. Verantwortlich sei im täglichen Geschäft Andreas Rink, in Göttingen bekannt aus dem Schwarzen Bären, und als Küchenchef David Jobst. In der Bar soll Doyin Adeyemi als „wirklicher Gastgeber“ einschenken, bekannt aus  dem Monro‘s Park.

Im Restaurant werde wenig verändert, auch wenn die Innenausstattung ein „Facelifting“ bekomme. Und der große Lounge-Bereich im Obergeschoss werde nur bei besonderen Veranstaltungen genutzt. Allerdings müsse die Technik wie Küchengeräte, Lüftung und Elektronik auf Vordermann gebracht werden. Die Junkernschänke wurde in ihrer heutigen gotischen Kernbauweise 1451 auf den Grundmauern eines Gasthauses errichtet. Sie war immer Gaststätte - überwiegend eine Weinstube.

Seit 1930 gehörte das Haus der Stadt, 2003 kauft Familie Bardosi das Objekt, sanierte es umfangreich und eröffnete die Junkernschänke 2008 unter eigener Regie. Zwei Jahre später folgte die Insolvenz. 2010 übernahmen die Hamburger Leif Nielsson und Ronald Crone den Betrieb, später kauften sie die Immobilie. Die von ihnen eingesetzten Betriebsleiter scheiterten ebenfalls, seit Mitte Juni ist das Gasthaus geschlossen.

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