Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Aus „Ladenhütern“ werden „echte Schmuckstücke“

Ausstellungseröffnung „Auf den zweiten Blick“ Aus „Ladenhütern“ werden „echte Schmuckstücke“

Baurechtliche Einschränkungen, ungünstige Flächenzuschnitte oder schwere Erreichbarkeit - es gibt viele Hindernisse, ein brachliegendes Grundstück zu bebauen oder einen Altbau umzugestalten. Die Ausstellung „Auf den zweiten Blick“ will zeigen, welches Potenzial sich auch in schwierigen Grundstücken verbergen kann.

Voriger Artikel
Piraten fordern Platz für Rollstühle
Nächster Artikel
Mehr Glücksspiel- und Internetsüchtige

Ausstellungseröffnung „Auf den zweiten Blick“: Architekt Matthias Rüger, Stadtbaurat Thomas Dienberg, Sparkassenvorstand André Schüller, Landrat Bernhard Reuter und Doreen Fragel von der Energieagentur (v. l.).

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Oft fehle den Bauherren die Fantasie, sich vorzustellen, was auf als schwierig geltenden Grundstücken entstehen kann, sagte Göttingens Stadtbaurat Thomas Dienberg am Montag bei der Ausstellungseröffnung im Foyer der Göttinger Sparkasse. Anhand von sieben Beispielen zeigt die Ausstellung, wie Architekten mit Bauherren Lösungen für komplizierte Bauvorhaben gefunden haben. „Das Unmögliche möglich machen“ nannte Sparkassen-Vorstand André Schüller die Ergebnisse. Gerade in Göttingen mit nur wenig freien Flächen sei es wichtig, „Potenziale im Innenbereich“, auszuschöpfen, sagte Dienberg. Landrat Bernhard Reuter (SPD) machte deutlich, dass es auf dem Land, anders als in der Stadt, wo die Grundstücke meist „unerschwinglich“ seien, oft möglich sei, „sich für einen Appel und ein Ei einen Lebenstraum zu erfüllen“. Hier gelte es, „alte Bausubstanz an moderne Bedürfnisse anzupassen“, sagte Reuter.

Als „Katastrophe“ bezeichnete die Sprecherin der Architektenkammer, Katharina Göbel-Groß, viele baurechtlichen Vorgaben bei Neu- und Umbau. Mindestabstände zum Nachbarn, geschützte Baumbestände auf den Grundstücken, Hanglagen, Restgrundstücke seien Hemmnisse für Bauherren. Die Ausstellung solle zeigen wie aus „Ladenhütern echte Schmuckstücke“ werden können.

Die Ausstellung der Architektenkammer ist bis einschließlich 28. April in der Sparkasse Göttingen, Markt 4/5, zu den Öffnungszeiten zu sehen. Partner sind die Energieagentur der Region Göttingen und die Sparkasse.

Mit der Architektenkammer bietet die Energieagentur sechs Seminare für Bauherren an. Sie beginnt am 10. Mai und findet jeweils von 18 bis 20 Uhr in den Schulungsräumen der VGH, Berliner Straße 2 statt. Termine: 10. Mai „Grundlagen des Bauens“, 12. Mai „Kostenoptimiertes Bauen“, 17. Mai „Energieoptimiertes Bauen“, 19. Mai „Anbauen, Umbauen, Sanieren“, 24. Mai „Barrierefrei (Um)Bauen“ und 26. Mai „Gartenplanung“. Informationen und Anmeldung online unter info@energieagentur-goettingen.de oder telefonisch unter der Telefonnummer 0551 / 37 07 49 80.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Thema des Tages: Steinträume aus der Toskana