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Aus für Groner Heinrich-Heine-Schule

Aufnahmestopp von 2015 an Aus für Groner Heinrich-Heine-Schule

Die Heinrich-Heine-Hauptschule steht vor dem Aus. Das hat Schuldezernent Siegfried Lieske dem Ortsrat mitgeteilt. „Ab dem Schuljahr 2015/16 werden keine neuen Schüler mehr aufgenommen“, so der Grünen-Politiker. Das bedeutet, dass die Schule im Jahr 2020, wenn die Fünftklässler dieses Schuljahrs die zehnte Klasse abschließen, endgültig schließen wird.

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Auch wenn die Heinrich-Heine-Hauptschule schließt: Die Gebäude sollen weiter für schulische Zwecke genutzt werden.

Quelle: Hinzmann

Grone. „Wir hatten dieses Jahr gerade einmal acht Anmeldungen“, sagte Lieske. Zusammen mit acht weiteren Schülern – die beispielsweise von der Gesamtschule abgelehnt wurden – hätten also gerade einmal 16 Schüler die fünfte Klasse begonnen –  zu wenige.

Da auch die Käthe-Kollwitz-Schule in Geismar vor der Schließung steht, wird es in wenigen Jahren keine Hauptschule mehr in Göttingen geben. An ihre Stelle soll 2015 eine neue Gesamtschule in Weende treten. Dafür stünden noch der Beschluss des Rates der Stadt und die Genehmigung des Landes aus. Lieske: „Ich bin optimistisch, dass beide kommen.“

Das Gebäude der Heinrich-Heine-Schule dürfte aber auch auf absehbare Zeit für schulische Zwecke genutzt werden. 2007 wurde es nämlich aus Mitteln des Ganztagsschul-Investitionsprogramms „Zukunft Bildung und Betreuung“ renoviert und mit einem Anbau versehen.

Diese Mittel in Höhe von 4,7 Millionen Euro sind für die Dauer von 25 Jahren zweckgebunden – die Stadt müsste sie also an den Bund zurückzahlen, wenn sie die Räume nicht schulisch nutzt. Welche Schule einen Teil ihres Unterrichts in der Backhausstraße 14 abhalten wird, stehe allerdings noch nicht fest, so Lieske.

Von Hauke Rudolph

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