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Ausbau Düstere-Eichen-Weg

Kritik von Fahrradclub Ausbau Düstere-Eichen-Weg

Die Sanierung des mit Schlaglöchern übersäten Düstere-Eichen-Wegs startet im März. Gab es bisher vor allem Ärger darüber, dass nach den Arbeiten nur noch auf einem Teilstück der Straße Tempo 30 gelten soll, wird jetzt auch Kritik an der geplanten Führung des Radverkehrs laut.

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Buckelpiste Düstere-Eichen-Weg wird saniert: Kritik gibt es an der geplanten Verkehrsführung für Radfahrer.

Quelle: Hinzmann

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Kreisverband Göttingen/Northeim, und der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC), Kreisverband Göttingen, sorgen sich um die Sicherheit der Radfahrer. Stein des Anstoßes sind Pläne der Stadtverwaltung, auf dem Düstere-Eichen-Weg beidseitig Schutzstreifen von jeweils 1,12 Meter Breite für Radfahrer einzurichten. Diese Schutzstreifen seien eindeutig zu schmal, kritisieren VCD und ADFC. Sie müssten mindestens 1,25 breit sein. Zudem erforderten beidseitige Schutzstreifen eine Fahrbahnbreite von mindestens sieben Metern. Auch das sei bei der Straße, die nach der Sanierung 6,50 Meter breit sein soll, nicht gegeben. Folge: Es bestehe wegen der geringen Fahrbahnbreite nicht nur die Gefahr, „dass die Radfahrer bei Gegenverkehr ohne Einhaltung des Sicherheitsabstandes überholt werden“. Die zu schmalen Schutzstreifen würden dieses Problem überdies noch verschlimmern. Denn die räumliche Trennung des Rad- und Autoverkehrs gebe den Autofahrern den Eindruck, sie könnten auch ohne Einhaltung des Sicherheitsabstandes einen Radfahrer überholen – und das selbst dann, wenn es keinen Gegenverkehr gebe.

Bei der Stadt kann man die Kritik nur in Ansätzen nachvollziehen. Natürlich sei eine Breite des Schutzstreifens von 1,25 Meter wünschenswert gewesen, sagte Sören Koss vom Fachdienst Stadt- und Verkehrsplanung. Der Raum auf dem Düstere-Eichen-Weg sei aber begrenzt. So gebe es auf der Westseite beispielsweise alten Baumbestand, den man unbedingt habe erhalten wollen. Ferner habe man bei der Planung versucht, die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer, also auch die der Fußgänger, zu berücksichtigen. Das Ergebnis dieser Überlegungen sei ein Kompromiss. Zudem sei man der Meinung, dass auch der gut einen Meter breite Schutzstreifen „für eine erhöhte Verkehrssicherheit ausreicht“.

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Von Redakteur Andreas Fuhrmann

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