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Ausgezeichnete Noten für Badeseen in der Region Göttingen

EU legt Untersuchungsbericht für 2014 vor Ausgezeichnete Noten für Badeseen in der Region Göttingen

Die EU-Kommission und die Europäische Umweltagentur haben den deutschen Badegewässern für das Jahr 2014 wieder Spitzenwerte bescheinigt. Auch die Wasserqualität der offiziellen Badegewässer in der Region kann sich sehen lassen – alle haben die Note „ausgezeichnet“ erhalten.

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Schwimmer am Seeburger See bei Göttingen.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Badegewässerbericht hervor, der einen Überblick über 21 000 Badegebiete in allen 28 Mitgliedsstaaten der EU sowie in der Schweiz und Albanien gibt. In Deutschland wurden 2290 Badegebiete untersucht.

 
Grundlage für die Bewertung sind die Untersuchungen der Badegewässer durch die örtlichen Behörden, die vor und während der Badesaison Proben nehmen und auf Bakterien untersuchen, die auf Verunreinigung durch Abwässer oder tierische Exkremente schließen lassen.

 

Wendebachstausee 2015 nicht nutzbar

 
Der Wendebachstausee bei Reinhausen wurde wie schon seit 2010 von der EU in die Kategorie „ausgezeichnet“ eingestuft. Das war nicht immer so. In den Jahren 2002 und 2003 etwa lautete die Wertung „mangelhaft“, weil die Wasserqualität nicht den Grenzwerten entsprach. Im vergangenen Jahr entnahmen die Behörden sieben Proben, von denen jedoch keine Auffälligkeiten aufwies. Die Wassertemperatur lag durchschnittlich bei 18,4 Grad. Der Wendebachstausee steht in der Badesaison 2015 nicht zur Verfügung, da dort der Damm umgebaut wird.

 
Auch der Seeburger See trägt seit 2010 das Qualitätssiegel „ausgezeichnet“. Sieben Proben wurden in der Saison 2014 entnommen, Auffälligkeiten gab es keine. Der Prüfbericht bewertet das Potenzial für eine mögliche Massenentwicklung von Blaualgen (Cyanobakterien) für die kommenden Jahre als mittel ein. Zuletzt gab es 2005 Probleme mit Blaualgen. Die durchschnittliche Wassertemperatur wird mit 20,7 Grad angegeben. Am Seeburger See beginnt am Sonnabend, 23. Mai, die Freibadsaison.

 
Am Kiessee der Stadt Northeim, dem seit dem Jahr 2000 durchweg eine „ausgezeichnete“ Badegewässerqualität bescheinigt wird, entnahm die zuständige Behörde im vergangenen Jahr vier Proben – alle ohne Auffälligkeiten. Die Durchschnittstemperatur lag bei 16 Grad.

 
Der Juessee in der Stadt Herzberg, erhielt für das Jahr 2014 ebenfalls ein „ausgezeichnet“, das Potenzial für Blaualgen wird jedoch für die kommenden Jahre als „hoch“ eingeschätzt. Im Februar 2011 traten Burgunderblutalgen auf. Die Odertalsperre gilt wie auch der Wiesenbecker Teich bei Bad Lauterberg als „ausgezeichnet“. Letzterer weist ein geringes Potenzial an Phytoplankton für die kommenden Jahre aus.

Die Ergebnisse im Einzelnen gibt es im Badegewässer-Atlas für Niedersachsen auf der Seite des Landesgesundheitsamtes. Eine Übersicht über die Bade- und Schwimmmöglichkeiten in der Region Göttingen finden Sie hier.

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