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Blühende Pracht am Göttinger Kiessee

Ausgleich für Bauprojekte Blühende Pracht am Göttinger Kiessee

Ein Blütenmeer erstreckt sich zurzeit über die Parkanlage südlich des Göttinger Kiessees - trotz der Wetterkapriolen. Zum ersten Mal blühen in so voller Pracht Rote Lichtnelken, Purpur-Klee, Sumpfschwertlilien und andere Blumen. Die Stadt hatte das Areal als Ausgleichsfläche für zerstörte Natur durch Bauprojekte angelegt.

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Margeriten, Lichtnelken, Klee und Vergissmeinnicht blühen auf der Wiese am Kiessee.

Quelle: r

Göttingen. Weiß, Rosa, Rot, Gelb, Blau - es gibt kaum Farben, die nicht auf dem mehrere Hektar großen Naherholungsgelände zwischen See und Rosdorf vertreten sind. Mehrere Saatmischungen mit bis zu 60 unterschiedlichen Pflanzensamen speziell für Uferbereiche, Frischwiesen und Wildkräuter-Wiesen hat der städtische Fachdienst für Grünflächen säen lassen. Sie blühen jetzt am Ufer eines Baches sowie auf Wiesen- und Sukzessionsflächen, auf denen sich Pflanzen und Tierpopulationen schrittweise frei entwickeln können.

Die Stadt hat das naturnahe Naherholungsgebiet am Kiessee seit 2011 schrittweise als Ausgleichsfläche kultiviert: zunächst für den Ausbau der A7 bei Grone und neue Hochwasserschutzeinrichtungen an der Leine, dann als Naturausgleich für den Bau eines neuen Hochsicherheitshauses (Festes Haus) für psychisch erkrankte Straftäter am Göttinger Leineberg. Finanziert wurden die einzelnen Abschnitte überwiegend mit Ausgleichszahlungen der Bauherren. Außer den Wiesen gehören ein neuer Bach mit flachen Uferbereichen, Büsche und etliche Bäume zu den Anlagen. Alleine die jetzt blühenden Flächen sind nach Angaben der Stadtverwaltung 13500 Quadratmeter groß. us

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