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Ausrichtung des Groner Volksfestes gefährdet

Oktoberfest statt Kirmes? Ausrichtung des Groner Volksfestes gefährdet

Geplant war, dass sie vom 4. bis 7. September ausgerichtet wird, aber ob es dieses Jahr wirklich eine Kirmes geben wird, ist derzeit völlig unklar. „Es wird schwierig“, sagt Ortsbürgermeisterin Birgit Sterr (SPD), schließlich benötige der Veranstalter einen nicht unerheblichen zeitlichen Vorlauf – und einen Veranstalter gibt es bis dato noch nicht.

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Umzug bei der Kirmes in Grone 2014.

Quelle: Archiv

Grone. Rückblick: Ende vergangenen Jahres trafen sich die Verantwortlichen der Groner Vereine, um einen Ausrichter zu finden – vergeblich. Daraufhin habe er sich bereit erklärt, sich unverbindlich um die Ausrichtung zu kümmern, sagt FC Grone-Vorsitzender Rainer Skibbe. Er habe ein Fest-Programm entworfen, das unter anderem eine Zauber-Comedy-Show sowie den Auftritt einer Band der KGS beinhaltete. Des Weiteren habe er unter anderem mit Schaustellern, dem Festzeltwirt, einer Brauerei, möglichen Sponsoren sowie potenziellen Anzeigenkunden der Kirmes-Zeitung gesprochen. Seine anschließenden Berechnungen hätten ergeben, dass der FC Grone die Ausrichtung höchstwahrscheinlich mit einem vierstelligen Minus-Betrag abschließen würde.

Das hätten seine Vorstandskollegen abgelehnt. Zu recht, wie Skibbe findet: „Niemand kann verlangen, dass ein Verein ganz allein das finanzielle Risiko trägt. Und es ist den Mitgliedern nicht zuzumuten, dass sie ein gewaltiges Maß an Arbeit und Engagement in eine Sache stecken, die dem Verein wahrscheinlich nicht nur nichts einbringt,  sondern die ihn sogar noch finanziell belastet.“ Bereit, mit anderen bei der Ausrichtung der Kirmes zusammenzuarbeiten, sei der FC weiterhin, so Skibbe, aber als alleiniger Ausrichter stehe er nicht zur Verfügung.  

Wie es nun weitergeht? „Ich habe die anderen Vereine über die Verwaltung angeschrieben und um Unterstützung bei der Ausrichtung gebeten“, berichtet Sterr. Rückmeldungen habe sie bisher noch nicht erhalten. Die Politikerin bringt zwei neue Ideen in die Runde: eine Kirmes in abgespeckter Form – zum Beispiel nur zwei statt der traditionellen vier Tage – oder gar keine Kirmes und stattdessen ein Oktoberfest: „In den Dörfern der Region werden die sehr gut angenommen.“     hr

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