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Ausschuss berät Städtepartnerschaft mit syrischer Stadt Quamislo

Solidarität mit Kurden Ausschuss berät Städtepartnerschaft mit syrischer Stadt Quamislo

Der von den Linken unterstützte Ratsantrag der Piraten, eine Städtepartnerschaft mit der syrischen Stadt Quamislo einzugehen soll im Ausschuss für allgemeine Angelegenheiten weiter beraten werden.

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Quelle: Archivfoto

Göttingen. Meinhardt Ramaswamy hatte den Antrag während der Sitzung des Rates der Stadt gestellt gestellt, der Überweisung stimmten alle Ratsmitglieder zu.

„Die kurdische Stadt ist eine der drei Kantonshauptorte in Rojava, dem selbstverwalteten Autonomiegebiet im Norden des derzeitigen Syrien“, erklärte Ramaswamy. Erste Gespräche mit den kurdischen Verwaltungsvertretern hätten ergeben, dass das Vorhaben einer Städtepartnerschaft sehr erfreut aufgenommen wurde und ein Zeichen der internationalen Aufmerksamkeit und Solidarität sei, so der Vertreter der Piraten. „Es ist schwierig, aber nicht unmöglich, eine Partnerschaft aufzubauen“, sagte er.

Wilhelm Gerhardy (CDU), gab zu bedenken, dass es schwer sei eine Städtepartnerschaft auf Dauer mit Leben zu füllen. Klaus-Peter Hermann sagte für die SPD, dass eine Partnerschaft auch finanziell dargestellt werden müsse. Vorstellbar sei vielleicht eine Partnerschaft wie mit La Paz in Nicaragua, die Kooperation wird von einem Verein getragen. „Ein Akt der Solidarität ist aber vorstellbar.“

Da in Quamislo eine Universität aufgebaut werden soll, solle man auch mit der Göttinger Universität das Gespräch suchen. Mehmet Tugcu (Grüne) begrüßte die Initiative. „Die Kurden sind Ausländer im eigenen Land“, sagte der Kurde, der familiäre Verbindungen nach Quamislo hat. Er appellierte, nicht nur einen symbolischen Akt zu beschließen, sondern das Projekt auch umzusetzen.

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