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Ausstellung „Tour der Sinne“ im Göttinger Felix-Klein-Gymnasium

Skepsis der Wahrnehmung Ausstellung „Tour der Sinne“ im Göttinger Felix-Klein-Gymnasium

Die Wander­aus­stel­lung „Tour der Sinne“ des Nürn­ber­ger Science Center „Turm der Sinne“ ist in Göt­tin­gen zu Gast: Wäh­rend der Eröffnung am Mitt­woch haben Schü­ler des Felix-Klein-Gym­na­si­ums die Aus­stel­lung begeistert auf­ge­nom­men.

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Spiel mit Ball und verzerrender Brille.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Zu sehen sind die Ex­po­nate rund um Sinnes­täu­schung bis Freitag, 5. Juni, im Foyer des Felix-Klein-Gym­na­si­ums, Böt­tinger Straße 17, und im Foyer der Sparkasse Göt­tin­gen, Weender Straße 13.

So­bald der Besucher das Foyer des Gymnasiums betritt, schaut er auf eine Foto­grafie von Fach­werk­häu­sern. Das Motiv im Bild scheint zu schwanken, wenn der Be­trachter die Position wechselt. Bei nähe­rem Hinsehen zeigt sich, dass die „Fotografie“ ein drei­di­men­sio­nales Gebilde ist, bei dem klei­ne Bildmotive wei­ter vorne lie­gen und größere im Hin­ter­grund.

„Hier liegt eine Um­kehr­per­spektive vor“, erklärte Ralf Mitschke, Pro­jekt­lei­ter der Aus­stel­lung. Mit der Aus­stel­lung „wol­len wir zeigen, dass wissen­schaft­liche Erkenntnisse auch im Alltag relevant sind“, sagte er. Der Mensch benötige zum Auf­fas­sen seiner Umwelt Muster, doch diese könnten gelegentlich täu­schen. Den Schülern solle auf diese Weise eine Skepsis ihrer Um­welt gegenüber nahe­ge­bracht wer­den, erläuterte Mitschke, damit sie hin­ter­fragen, was sie wahr­nehmen.

Bei der Tour der Sinne können Besucher unter anderem ihren Tast- und Gehörsinn, aber auch ihre Treffsicherheit testen. Die Aus­stellung sei für alle Alters­klassen geeignet, be­tonte Susana Bokeloh-da Silva, Fach­refe­rentin für die mathe­ma­tisch-natur­wissen­schaft­liche Klasse. Das Thema der Aus­stel­lung passe zum Konzept des Gym­nasiums, sagte Schul­lei­ter Michael Brüggemann. Daher hatte Bokeloh-da Silva zum 125-jährigen Bestehen des Gym­nasiums mit natur­wissen­schaft­lichem Schwerpunkt die Aus­stel­lung nach Göttingen ein­ge­la­den. Zudem werde das Konzept des mathematisch-natur­wissen­schaft­lichen Zuges 20 Jahre alt.

bl

©Hinzmann

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