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Ausstellung über NS-Zwangsarbeit kommt dauerhaft nach Göttingen

"Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit" Ausstellung über NS-Zwangsarbeit kommt dauerhaft nach Göttingen

Die Lebensgeschichten von NS-Zwangsarbeitern aus mehreren europäischen Ländern zeigt ab dem 17. April eine Ausstellung in Göttingen. Die ehemalige Wanderausstellung "Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945" wurde dauerhaft in Räumen der Berufsbildenden Schulen II installiert, teilte die Geschichtswerkstatt Göttingen am Dienstag mit.

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Quelle: KZ-Gedenkstätte Neuengamme (Symbolfoto)

Göttingen. Damit entstehe ein fester Lern -und Begegnungsort für Jugendliche. Während des Nationalsozialismus mussten bis zu 60.000 Menschen aus 16 Nationen in den heutigen Landkreisen Northeim und Göttingen Zwangsarbeit leisten.

Die interaktiv und multimedial gestaltete Schau zeige an 13 thematischen Stationen das Ausmaß und die Vielfältigkeit des Themas. Zwangsarbeiter wurden in unter anderem in Gaststätten, in der Landwirtschaft, bei der Müllabfuhr oder in kirchlichen Einrichtungen und Privathaushalten eingesetzt. Die Schau dokumentiere die Lebensläufe der Betroffenen weit über den Abschnitt der Zwangsarbeit hinaus, um die europäische Dimension des Themas zu verdeutlichen, hieß es.

Die Ausstellung wurde 2010 von Geschichtswerkstätten Duderstadt und Göttingen in Kooperation mit internationalen Projektpartnern erstellt. Studierende der Hochschule Hannover hatten das Design und die multimediale Präsentation erarbeitet.

In der Schule seien eigens Räume durch den Landkreis Göttingen saniert und umgebaut worden, hieß es. Zur Eröffnung am 17. April um 17 Uhr wird unter anderem Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) erwartet.

epd

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