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Ausstellung zur Nachkriegsgeschichte der Ortsheimatpflege Holtensen

Befreiung und Neuanfang Ausstellung zur Nachkriegsgeschichte der Ortsheimatpflege Holtensen

Fritz Siegmann war im Herbst 1955 einer der letzten Kriegsheimkehrer. In Friedland wurde der Holtenser von seinen Angehörigen empfangen. Siegmanns Geschichte, Flüchtlingsschicksale, Kriegsende und Nachkriegszeit in Holtensen stehen im Mittelpunkt einer Ausstellung der Ortsheimatpflege am 14. und 15. November.

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Empfang in Friedland: Fritz Siegmann kam erst im Oktober 1955 aus russischer Gefangenschaft frei.

Quelle: EF

Holtensen. Was geschah in Holtensen nach Einmarsch der amerikanischen Truppen am 8. April 1945? Der Titel der geschichtlichen Aufarbeitung, am Wochenende zu sehen im Gemeindezentrum Im Alten Dorfe 4, gibt eine Kurzfassung: „Niederlage – Befreiung – Neuanfang“. Zusammengestellt wurde die Präsentation alter Fotografien, Dokumente und persönlicher Gegenstände von Ortsheimatpflegerin Elsa Vollmer, Hans-Werner Diederich und Wolfgang Siegmann – Sohn von Fritz Siegmann – mit Unterstützung von Stephanie Vujevic.

Anlass, sich mit der Zeit nach Kriegsende zu beschäftigen, war der NDR-Beitrag „Friedland – als die Väter nach Hause kamen“, für den auch Fritz Siegmann interviewt wurde. Die Holtenser sollten Gelegenheit bekommen, den Film gemeinsam anzusehen. Und darüberhinaus viele andere Dinge, die für die Dorfgeschichte von Bedeutung sind.

Die Organisatoren sammelten Zeitzeugenberichte, spürten den Anfängen des Schulunterrichts, der Kirmes und politischen Entwicklung des Dorfes nach. Auch das Thema Flüchtlinge beschäftigte das Team, „das betrifft uns ja auch heute“, sagt Vujewic. Die Ortsheimatpflege hofft, über den persönliche Bezug auch junge Menschen für die Ausstellung interessieren zu können: „Die Dorfjugend kennt ja die Akteure“, betont Vollmer.

Die Ausstellung ist Sonnabend und Sonntag, 14. und 15. November, jeweils von 10 bis 18 Uhr zu sehen. Filmvorführungen gibt es jeweils um 11 und 15 Uhr sowie auf Anfrage.

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