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Auswirkungen des Attentats in Istanbul gering

Kaum Stornierungen Auswirkungen des Attentats in Istanbul gering

Noch gibt es keinere größeren Auswirkungen des Attentats in Istanbul auf die Reisepläne der Göttinger Bevölkerung. Reisebüros rechnen allerdings damit, dass die Folgen, auch in Form von Stornierungen, sich erst in den nächsten Tagen und Wochen zeigen werden.

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Quelle: Bozoglu/dpa

Göttingen. „So schnell nach dem Attentat ist das bei den kunden noch nicht so ganz angekommen“, erklärt eine Mitarbeiterin des Hapag Lloyd-Reisebüros in der Barfüßerstraße. „Das wird sich wohl erst in den nächsten Wochen zeigen. “Bisher habe es nur eine einzige Anfrage gegeben, ob ein Aufenthalt an der türkischen Riviera sicher ist“, meint die Angestellte. „Ich gehe allerdings davon aus, dass da noch einiges kommt.“

Ähnlich die Situation im TUI-Reisecenter im Einkaufszentrum Kauf Park in Grone. „Bis jetzt hat es nur sehr wenige Anfragen gegeben“, meint eine der Angestellten. „Aber das Geschehen in der Türkei ist ja noch nicht so lange her.“ Nicht erst seit dem Istanbul-Attentat habe sich allerdings die Angst vor islamischem Terror in den Köpfen der Touristik-Kunden festgesetzt: Schon im vergangenen Jahr sei ein Rückgang der Nachfrage nach Reisen in bestimmte Mittelmeer-Länder spürbar. Betroffen seien vor allem Ägypten, Tunesien und die Türkei. Stornierungen habe es allerdings bislang nicht gegeben.

Noch hat Fußball-Oberligist Eintracht Northeim nicht endgültig entschieden, ob der Verein wie geplant vom 6. bis 13. Februar sein Trainingslager im türkischen Belek beziehen wird. „Wir beobachten die Situation, machen uns einen Kopf und wägen ab, was vertretbar ist“, sagt Eintracht-Manager Hartmut Denecke. „Momentan haben wir aber nicht vor, abzusagen. Denn Attentate können ja auf der ganzen Welt passieren. So gesehen, ist man nirgends sicher.“

Die Eintracht, die bereits 2000 mit dem damaligen Trainer Knut Nolte, heute Coach des Ligakonkurrenten SVG Göttingen, im Trainingslager in Belek war, habe darüber hinaus noch zwei Wochen Zeit, sich anders zu entscheiden.

hein/war

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