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Auszubildende organisieren Göttinger Eiszeit an der Lokhalle

„Eine super Erfahrung“ Auszubildende organisieren Göttinger Eiszeit an der Lokhalle

Die Hütten stehen, die Eisanlagen laufen auf Hochtouren, die letzten Vorbereitungen für den Saisonstart werden getroffen. Bis Sonnabend 11 Uhr muss alles fertig sein. Die 15. Göttinger Eiszeit beginnt.

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Peter Authoff und Sina Gottschalk organisieren in diesem Jahr die Göttinger Eiszeit an der Lokhalle.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Um die Planung, Organisation und Betrieb der Eisbahn an der Lokhalle kümmern sich in diesem Jahr Sina Gottschalk (21) und Peter Sauthoff (28). Beide sind bei der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung (GWG) Auszubildende im dritten Lehrjahr zum Veranstaltungskaufmann. Dass sich die Azubis um die Eiszeit kümmern, ist GWG-Tradition.

Bereits seit Juni sind Gottschalk, Sauthoff und ihr Team mit der Eiszeit beschäftigt. „Wir sind von vorne bis hinten für das Projekt verantwortlich“, sagt Gottschalk. Viele eigene Ideen könnten sie so einbringen.

Erste Aufgabe: die Suche nach Sponsoren, ohne die die Eiszeit nicht möglich sei. „Die Bereitschaft ist gut. Viele Firmen sind sehr aufgeschlossen, weil die Eiszeit ein Projekt von Auszubildenden ist“, berichtet Gottschalk. Der nächste Schritt seien dann die Überlegung gewesen, was alles für einen reibungslosen Ablauf nötig ist. Derzeit läuft seit Sonnabend die dritte Phase: der Aufbau. Hallentechniker der GWG und Aufbauhelfer gehen den Azubis zur Hand. „Die leisten super Arbeit, ohne die es gar nicht gehen würde.“

Erfahrungen und Rückmeldungen von Besuchern der vergangenen Saison seien in ihre Überlegungen eingeflossen, sagt Gottschalk. So ist die Eisfläche um 20 Quadratmeter auf 920 vergrößert worden, Schließfächer für Taschen und Wertgegenstände sind im Angebot, der Cateringbereich ist nun komplett überdacht und der Bereich außerhalb der Eisbahn wird mit kufenschonenden Gummimatten ausgelegt.

Auf vielfachen Wunsch ist freitags die Öffnungszeit um zwei Stunden bis 21 Uhr verlängert worden. Zudem ist das Kontingent der Leihschlittschuhe um 180 Paar auf 400 aufgestockt worden. Auch die Jüngsten fänden hier nun ein passendes Paar, außerdem gibt es für sie mehr Eislaufhilfen.

„So ein Projekt zu organisieren ist eine super Erfahrung“, sagt Sauthoff. „Der Betrieb schenkt uns das Vertrauen. Das rechnen wir ihm hoch an.“

Ab Sonnabend zehn Wochen Eiszeit

Pünktlich um 11 Uhr eröffnen Bürgermeister Ulrich Holefleisch (Grüne) und die amtierenden Gänseliesel am Sonnabend, 29. November, die Göttinger Eiszeit an der Lokhalle.

Bis zum 8. Februar besteht dann die Gelegenheit, auf Schlittschuhen seine Runden unter freiem Himmel auf dem Eis zu drehen. Montags bis donnerstags öffnet die Eisbahn von 15 bis 19 Uhr.

Freitags kann bis 21 Uhr gelaufen werden. Samstags, sonntags und in den Ferien ist die Eiszeit von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Schlittschuhe können an der Bahn ausgeliehen werden. Mehr Infos im Netz: gturl.de/eiszeit

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