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„B&B“ eröffnet zweites Hotel in Göttingen

Bartholomäusbogen „B&B“ eröffnet zweites Hotel in Göttingen

100 Zimmer, unmittelbare Nähe zu Universität und Bahnhof: In Göttingen eröffnet bald ein neues „B&B Hotel“. Die französische Economy-Hotelkette zieht im Bartholomäusbogen ein, der derzeit am Maschmühlenweg entsteht.

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Visusalisierung des „Bartholomäusbogens“: In die beiden unteren Stockwerke zieht das Hotel ein. Kleines Bild: Die Arbeiten am Gebäude schreiten zügig voran.

Quelle: Hinzmann/Brune+Brune

Göttingen. Das bestätigt Wolfgang Wucherpfennig, Gesellschafter des Investors, der Bartholomäus Projekt GbR, die von den Firmen W&M Immobilien GmbH aus Gleichen und Vesting Invest AG aus Göttingen gebildet wird.  Die Verträge seien bereits unterzeichnet. „Es ist alles unter Dach und Fach.“ Das Hotel wird demnach die unteren beiden Stockwerke im Bartholomäusbogen beziehen. „B&B Hotels“ sind nach Angaben des Unternehmens „Markenhotels für Preisbewusste“. Das Konzept der Häuser verbinde „moderne Ausstattung und frisches Design mit verkehrsgünstiger Lage und attraktivem Preis“. Die B&B Hotels GmbH verfügt nach eigenen Angaben derzeit über 75 Häuser mit mehr als 7000 Zimmern in Deutschland, darunter auch eines an der Raststätte Göttingen-West. Alle Häuser würden von selbständigen Hotelmanagement-Firmen geführt.

 
Unterdessen schreiten die Bauarbeiten auf dem Gelände des früheren Lokschuppens zügig voran. Unter dem Namen Bartholomäusbogen entsteht dort für rund zehn Millionen Euro ein Neubau, der neben dem Hotel ein sogenanntes Boardinghouse mit Apartments und eine Tiefgarage beherbergen soll. Vorgesehen ist ein moderner Rundbogen-Bau mit fünf Geschossen. Der raue Klinker für das Gebäude, der aus der Region stamme, nehme die Idee des alten Bahngebäudes auf, erklärt Gregor Brune vom zuständigen Architekturbüro Brune + Brune.

 
Die Apartments des Boardinghouses können nach Angaben von Wucherpfennig für ein paar Tage, aber auch für maximal ein halbes Jahr angemietet werden. Sie seien zum Beispiel für akademische Mitarbeiter der Uni oder Geschäftsreisende gedacht. Rund 100 dieser Apartments mit Küche und Bad sollen entstehen. Nach Tageblatt-Informationen will das Goethe-Institut Flächen im Bartolomäusbogen als Quartier für seine Studierenden nutzen. Das Gebäude soll im Frühsommer bezugsfertig sein.

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