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Stau bis auf die Autobahn

Sperrungen Stau bis auf die Autobahn

Lange Wartezeiten gibt es seit Mittwochmorgen für Autofahrer in Göttingen und der Region. Ursache ist die Vollsperrung des Autobahnzubringers Weende ab der Abfahrt Holtensen in beide Richtungen, der Landesstraße 554 und die gleichzeitige Vollsperrung der Anschlussstelle Göttingen-Nord.

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Quelle: Hinzmann

Göttingen. An der Autobahnabfahrt Göttingen, an der Pendler mit Ziel Weende die Autobahn derzeit verlassen müssen, staute sich der Verkehr am Mittwoch ab 7.30 Uhr nach Aussage von Polizeisprecherin Jasmin Kaatz bis auf die A7 zurück. "Deshalb haben die Kollegen ab 8.30 Uhr an den Kreuzungen Kauf Park sowie Otto-Brenner-Straße und Siekhöhenallee den Verkehr geregelt", berichtete Kaatz. Zu den Pendlern, die von der Autobahn abfuhren, kamen zusätzlich die Autofahrer, die über die Bundesstraße 3 auf die Kasseler Landstraße fuhren. "Zum Glück gab es innerhalb des Staus keine Unfälle", sagte Kaatz. Auch wenn Polizisten am Mittwochmorgen den Verkehr regelten, war dies für den Feierabendverkehr nicht vorgesehen. Nach Polizeiangaben sei es am Mittwochabend auch zu keinen größeren Verkehrsbehinderungen durch die Sperrung gekommen.

Polizei beobachtet Verkehr ab 7 Uhr

Am Donnerstag werden Polizeibeamte ab 7 Uhr an den Kreuzungen, an denen es bereits am Mittwoch zu Staus kam, den Verkehr beobachten. Komme es dort erneut zu Behinderungen, werde die Polizei "wieder regulierend eingreifen", sagte Kaatz.

"Dies ist ein großer Aufwand, den wir betreiben", betonte die Polizeisprecherin. Zudem müsse auch beobachtet werden, wie sich der Verkehr im Bereich der Otto-Brenner-Straße entwickele. Denn die meisten Verkehrsteilnehmer würden ihren Weg nach dem Verlassen der A7 über diese Strecke fortsetzen. Deshalb sei auch dort mit Behinderungen zu rechnen.

"Auch wenn wir vor Ort sind, um den Verkehr zu beobachten, so müssen die Verkehrsteilnehmer sich doch auch weiterhin auf Behinderungen einstellen", sagte Kaatz. Außerdem könne es für die Zeit der Bauarbeiten - die Sperrungen sollen bis einschließlich 18. August bestehen - keine Dauerlösung sein, dass die Polizei an einzelnen Kreuzungen den Verkehr regele. Deshalb ist aus Sicht von Kaatz ein Konzept zum Umgang mit der Situation notwendig. Dabei sollte auch geprüft werden, wie die Arbeiten an der Anschlussstelle Göttingen-Nord eventuell beschleunigt werden könnten, um die Verkehrssituation in der Stadt zumindest ein wenig zu entspannen.

Auch Detlef Johannson, Pressesprecher der Göttinger Stadtverwaltung, weist darauf hin, dass sich Autofahrer in den kommenden Tagen auf Behinderungen einstellen müssten. Ein wichtiges Teilstück des Straßennetzes stehe nicht zur Verfügung. Von Seiten der Stadtverwaltung seien derzeit aber keine weiteren Schritte wie Parkverbote oder die Änderung von Einbahnstraßen vorgesehen.

Die für die Sperrungen zuständige niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim war am Mittwoch für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Als Umleitung hat die Landesbehörde folgende Regelung benannt: Der Verkehr der B27 beziehungsweise L554 in Richtung Lenglern und Adelebsen wird in Göttingen auf der B27 über die B3 in Richtung Bovenden bis Nörten-Hardenberg geführt. Weiter geht es dann über die B446 in Richtung Lütgenrode, anschließend über die L555 in Richtung Parensen bis Harste und dann über die L556 nach Lenglern beziehungsweise über die L554 in Richtung Adelebsen. In der anderen Richtung wird der Verkehr auf der gleichen Strecke entgegengesetzt geführt.

Von Vera Wölk

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