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BBS II braucht 320 000 Euro für Maschinen

Irritation um Sonderetat BBS II braucht 320 000 Euro für Maschinen

Das haut mächtig ins Kontor und irritiert vor allem Politiker aus der Branche: Die Berufsbildenden Schulen II (BBS II) in Göttingen haben einen Sonderetat in Höhe von gut 320 000 Euro beantragt, verteilt über die Jahre 2011 bis 2014.

Davon wollen sie unter anderem eine neue Fräse für den Bereich Holztechnik, eine Chromotografieanlage für die Naturwissenschaften und vier Drehmaschinen mit Steuertechnik im Metallbereich kaufen. Ein Antrag, der bei den Kreispolitikern im Schulausschuss gleich mehrere Fragen aufwarf: Die Schule hatte den Antrag vor etwa einem Jahr eingereicht – warum wird er erst jetzt von der Verwaltung zu den Haushaltsberatungen für 2011 vorgelegt? Außerdem wollen die Politiker mehr wissen über die beantragten Geräte und ihre Notwendigkeit, denn eine Hochleistungs-Flüssigkeits-Chromotografieanlage sei ein Gerät „der Superklasse“ für chemische Analysen und sehr personalintensiv.

Unzureichend ist ihnen auch die vage formulierte Finanzierung-Staffel „bis 2014“ ohne konkrete Angaben, wie viel Geld in welchem Jahr benötigt werde. Irritiert zeigten sich Ausschussmitglieder zudem darüber, dass offenbar ausschließlich die BBS II gelegentlich einen Sonderetat beantrage, obwohl dieses Instrument allen Berufsbildenden Schulen des Kreises zur Verfügung stehe. Wenn es nur wenig bekannt sei, sei das „ungerecht“. Ob aus dem Sonderetat bereits 2011 Geld in den Haushalt des Kreises eingestellt wird, wollen die Politiker in einer Sondersitzung entscheiden – wenn sie mehr Details kennen.

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