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Baggern und graben für barrierefreien Zugang

Arbeitseinsatz am Dorfgemeinschaftshaus Baggern und graben für barrierefreien Zugang

Die Emmenhäuser packen es an: Für das Dorfgemeinschaftshaus bauen sie einen behindertengerechten Zugang. Bei strahlend schönem Wetter war am Sonnabend Baubeginn.

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Erdarbeiten: Die Emmenhäuser wollen einen barrierefreien Zugang zum Dorfgemeinschaftshaus schaffen.

Quelle: Heller

Ein Rollstuhlfahrer in Emmenhausen hatte den Antrag gestellt, einen barrierefreien Zugang für die Gemeinschaftseinrichtung zu bauen, erzählt Gerd Ofiera, Emmenhausens Ortsbürgermeister (parteilos). Denn um zum Beispiel eine Ortsratssitzung mitzuverfolgen, kommt man ums Treppensteigen nicht umhin. Stufenfrei ist allerdings der Weg durch den Hintereingang über die Terrasse. Doch dort musste man bislang über den Rasen.

Ortsrat und Verwaltung machten sich Gedanken, wie man die Idee verwirklichen kann. Nun kommt die Gemeinde für das Material auf und hat 5000 Euro dafür angesetzt. „Der Ortsrat und die Dorfgemeinschaft“ setzen das Vorhaben an dem Haus in der Trägerschaft der Feuerwehr um, so Ofiera. Auch er will gerne zur Schaufel greifen. Doch am Sonnabendmorgen kurz nach 8 Uhr kann er zunächst einmal einfach nur, um zuzusehen. Zunächst waren Hartmut Wintzenburg (CDU) und Thomas Renner (FWG) mit ihren Baggern an der Reihe. „Eigentlich sollten wir die Grasnabe wegmachen. Aber der Boden ist viel zu steinig“, sagte Mefail Hubert aus Lenglern, der mit seinem Emmenhäuser Freund Christopher Renner zum Helfen angetreten ist. Der sechsjährige Enkel von Ortsratsmitglied Jürgen Niewa (SPD) sah mit seinem Großvater zu. „Bei uns im Kindergarten war das auch mal“, erzählt der kleine Mann aus Hardegsen vom Anbau an den evangelischen Kindergarten dort vor zwei Jahren.

An drei Sonnabenden soll nun in Emmenhausen der barrierefreie Zugang entstehen. Die Erdarbeiten wurden beim ersten Termin erledigt, am zweiten wird geschottert und am dritten Sonnabend soll das Pflaster verlegt werden. Auch Hans Stollberg von der Gemeindeverwaltung war am ersten Sonnabend auf die Baustelle gekommen. Er möchte mitmachen bei dem Projekt, bei dem sich viele gemeinsam für eine gute Sache einsetzen können, begründete er.

Von Ute Lawrenz

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