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Bahn rechtfertigt Kahlschlag an der Trasse bei Rosdorf

„Nicht mehr sicher“ Bahn rechtfertigt Kahlschlag an der Trasse bei Rosdorf

Die Deutsche Bahn hat ihre Gründe für den von Bürgern und Umweltverbänden kritisiertem Kahlschlag entlang der Bahnstrecke Göttingen/Rosdorf mitgeteilt. Bedingt durch Windböen seien trockene Äste auf die Gleise gefallen, erklärte eine Bahn-Sprecherin.

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Wütend über den Kahlschlag an der Bahnlinie: Manfred Brohr und Hermann Merkord.

Quelle: Heinzel

Göttingen/Rosdorf. Außerdem hätten Fachleute mehrere Pappeln als nicht mehr standsicher eingestuft. Und drittens hätten Schwarzdorn-Dornengewächse in das Profil des Radweges geragt.

Der „Vegetationsrückschnitt“ sei durch Verkehrssicherungspflicht geboten gewesen: „as oberste Gebot für die Deutsche Bahn AG ist die Sicherheit des Eisenbahnbetriebs.“ Daher hätten auch größere Bäume gefällt werden müssen. Auf den Vorwurf der Beschädigung Weges neben der Bahntrasse erklärte die Sprecherin, „Schäden am Fußgänger- und Radweg sind durch unsere Arbeiten nicht entstanden.“

Die Bahn folge bei solchen Maßnahmen ihrem „Gesamtkonzept Vegetationsmanagement“ einschließlich der darin „ausgearbeiteten Vorgaben, mit denen nicht nur die Sicherheit garantiert werden soll, sondern die auch dafür sorgen, dass Bäume und Pflanzen nachhaltig und umweltfreundlich entfernt oder zurückgeschnitten werden“. Derzeit seien aber keine weiteren Maßnahmen an der Strecke Rosdorf-Göttingen geplant.

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Vegetation abrasiert, Weg beschädigt
Foto: Wütend über den Kahlschlag an der Bahnlinie: Manfred Brohr und Hermann Merkord.

Ein Kahlschlag sorgt derzeit bei Rosdorfer Bürgern und beim Naturschutzverband Bund für Unmut: Entlang der Bahnlinie zwischen Rosdorf und Göttingen wurde an zwei Stellen die Vegetation an der westlichen Seite der Böschung abrasiert.

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