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Bahnübergänge in Rosdorf und Obernjesa sollen erneuert werden

Streit um Stopp-Taste Bahnübergänge in Rosdorf und Obernjesa sollen erneuert werden

Die Deutsche Bahn AG will die Bahnübergänge der alten Nord-Süd-Strecke in Rosdorf und in Obernjesa verbreitern und erneuern. Darüber, ob dann die Sicherheit ausreichend gewährleistet ist, gibt es derzeit Diskussionen.

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Am Bahnübergang Rosdorf ist es für abbiegende Fahrzeuge eng. Befürchtet werden Rückstaus bis auf die Gleise.

Quelle: Heller

Rosdorf. Zum Beispiel zwischen Politikern und Verwaltung im Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschuss der Gemeinde, wo die Pläne jetzt detaillierter vorgestellt wurden. Zwar soll mit der Erneuerung der Übergänge die Sicherheit für Fußgänger verbessert werden, aber: Die Stopp-Taste soll verschwinden, durch die der Fahrdienstleiter vor Ort das Schließen der Schranke anhalten und den Zugverkehr stoppen kann. Das ist beispielsweise nötig, wenn Fahrzeuge noch auf den Gleisen stehen, wenn sich die Schranken senken.

Seit mehr als einem Jahr gibt es bislang zäh verlaufende Gespräche zwischen Bahn und Rosdorfer Gemeindeverwaltung. Politiker aller Parteien äußerten jetzt im Ausschuss die Befürchtung, dass in Rosdorf ein Rückstau bis auf den Übergang eintreten kann, weil es nahe der Gleise zwei Zufahrten gibt, die auch von größeren Fahrzeugen benutzt werden. Besonders eine macht den Abgeordneten sorgen: die Zufahrt zu einem Firmengelände, auf denen Lastwagen auch mal rangieren müssen. Dann wird der Verkehr auf der Durchgangsstraße blockiert, so dass unter unglücklichen Umständen der nachfolgende Verkehr auf den Gleisen stehenbleibt.

Allerdings seien bislang keine Fälle bekannt, bei denen es zu einem Unfall gekommen sei, erklärte Verwaltungsmitarbeiter Karsten Rindermann. Auch der Landkreis Göttingen weiß von keinen Unfällen, die auf einen Rückstau auf dem Übergang zurückzuführen sind.

Beim Blick auf den Bahnübergang in Obernjesa wurde angemerkt, hier könne es zu Problemen kommen, wenn ein Autofahrer kurz hinter dem Übergang nach Klein Schneen abbiegen möchte, wegen Gegenverkehrs aber anhalten muss. Auch dann sei ein Rückstau auf die Gleise möglich. Die Gemeindeverwaltung erklärte, die Rechtslage lasse keine abbiegende Vorfahrt nach Klein Schneen zu, um das Problem zu lösen. Der Ausschuss folgte stattdessen dem Vorschlag der Verwaltung, Lastwagen mit mehr als zehn Meter Länge die Zufahrt aus Richtung Stockhausen in die Straße Am Bahnhof zu untersagen. Beim Übergang Rosdorf sollen Fahrzeuge mit mehr als 3,5 Tonnen Gewicht nicht mehr auf das Betriebsgelände abbiegen dürfen.

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