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„Barbara“-Ausstellung im Göttinger Museum

Sie komponierte das „Göttingen“-Lied „Barbara“-Ausstellung im Göttinger Museum

Das Städtische Museum am Ritterplan bereitet eine Ausstellung über die französische Sängerin Barbara vor. Barbara (1930-1997) komponierte 1964 „Göttingen“, eines ihrer bekanntesten Chansons.

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Sängerin und Komponistin: Barbara machte Göttingen mit dem gleichnamigen Lied in Frankreich bekannt. Das Städtische Museum widmet ihr eine Ausstellung.

Quelle: Nationaal Archief

Göttingen. Anfang Juli 1964 kam Barbara, eigentlich Monique Andrée Serf, zu einem Gastspiel ins Göttinger Junge Theater. Ihre in dieser Zeit gesammelten Eindrücke verwandte sie im Chanson „Göttingen“. Das Lied gilt als Beitrag für die deutsch-französische Verständigung nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs und war auch in Frankreich sehr beliebt.

Die Sonderausstellung erklärt, warum Barbara eigentlich gar nicht in Deutschland auftreten wollte, teilt die Stadtverwaltung mit: „Ein Versäumnis, ein Klavier und ein Flügel führten dazu, dass Barbara im Garten des Jungen Theaters, das damals noch an der Geismar Landstraße beheimatet war, während ihres dreitägigen Aufenthalts das Göttingen-Lied textete.“ Das Lied, ein Bekenntnis zur Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich, schaffte es 1965 sogar in die französischen Charts. Damit wurde die Universitätsstadt Göttingen in Frankreich unversehens bekannt.

In Frankreich immer noch populär, ist das „Göttingen“-Lied in Deutschland nicht und in Göttingen weniger bekannt. Das möchte das Städtische Museum mit der Ausstellung ändern, erklärt die Stadtverwaltung. Geplant ist auch ein Begleitprogramm. Unter anderem sollen Käsesorten aus Frankreich gemeinsam mit Weinen aus Deutschland verkostet werden, Vorträge und Aktionen sollen vertiefende Einblicke in das Leben im Göttingen der 1960er-Jahre und das deutsch-französische Verhältnis zwischen 1945 und 1964 geben.

Die Ausstellung „Barbara“, die sich dem Leben und Wirken der Sängerin und Komponistin widmet, wird am Sonntag, 22. Mai, um 11.30 Uhr im Tapetensaal des Städtischen Museums, Ritterplan 7, eröffnet.

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