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„Bartholomäusbogen“ soll ab April am Maschmühlenweg gebaut werden

Zehn-Millionen-Euro-Projekt „Bartholomäusbogen“ soll ab April am Maschmühlenweg gebaut werden

Die Planung stand, im Sommer 2014 rollten die ersten Bagger an – doch seitdem ruhen die Arbeiten auf dem Gelände des früheren Göttinger Lokschuppens. Im April soll es nun endlich losgehen. Unter dem Namen „Bartholomäusbogen“ entsteht am Maschmühlenweg für rund zehn Millionen Euro ein Neubau mit Hotel, Apartments und Tiefgarage. Vorgesehen ist ein moderner Rundbogen-Bau mit maximal fünf Geschossen.

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Visusalisierung des „Bartholomäusbogens“: Die aktuellen Änderungen sind in dieser Ansicht noch nicht eingearbeitet, das spätere Aussehen des Gebäudes wird aber ähnlich sein.

Quelle: Brune + Brune

Göttingen. Die Verzögerungen seien aufgetreten, weil in der Zwischenzeit ein Mietvertrag mit einer internationalen Hotelgruppe abgeschlossen worden sei, erklärt Wolfgang Wucherpfennig, Mehrheitsgesellschafter des Investors, der Bartholomäus Projekt GbR. Dieser Mietvertrag habe Einfluss auf den Rest des Baukörpers gehabt, weswegen Umplanungen notwendig gewesen seien. Folge: Anstelle von Wohnungen soll nun in einem Teil des Gebäudes ein sogenanntes Boardinghouse mit Apartments entstehen.

Diese könnten für ein paar Tage, aber auch für maximal ein halbes Jahr angemietet werden, sagt Wucherpfennig. Sie seien zum Beispiel für akademische Mitarbeiter der nahegelegenen Universität oder Geschäftsreisende gedacht. Rund 100 dieser Apartments mit Küche und Bad sollen entstehen. Das Hotel, dessen Namen Wucherpfennig noch nicht verraten möchte, wird ebenfalls über etwa 100 Zimmer verfügen. Zudem sei man derzeit in abschließenden Gesprächen mit einer Göttinger Bildungseinrichtung, erklärt Wucherpfennig. Diese werde in die Pläne für das Boardinghouse mit einbezogen.

Die Belastung durch Zuglärm werde beim Projekt Bartholomäusbogen berücksichtig, sagt Wucherpfennig. Die Herausforderungen, die sich aus den besonderen Schallschutzauflagen ergäben, würden erfüllt. Das betreffe in erster Linie die Westseite des Gebäudes, die zur Bahnlinie hin ausgerichtet sei.

Das Gelände, auf dem der Neubau entsteht, liegt seit Jahren brach. Etwa 6600 Quadratmeter groß ist die Fläche zwischen Finanzamt, Bahnstrecke und Bartholomäusfriedhof. Bis 2006 stand dort ein Lokschuppen der Bahn. Der Neubau soll die Form des ehemaligen Rundschuppens aufnehmen. Der Name ist dem gegenüberliegenden Friedhof entlehnt. Die Bartholomäus Projekt GbR wird von den Firmen W&M Immobilien GmbH aus Gleichen und Vesting Invest AG aus Göttingen gebildet. Planer ist das Göttinger Architekturbüro Brune und Brune.

Der Bauausschusses des Rates befasst sich mit dem Thema am Donnerstag, 5. März. Beginn ist um 16.15 Uhr im Neuen Rathaus, Sitzungsraum 118.
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