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Basketballzentrum Göttingen „kein finanzielles Risiko“

PBG für Betrieb der Halle zuständig Basketballzentrum Göttingen „kein finanzielles Risiko“

Auf Dringlichkeitsantrag der Grünen hat der Sportausschuss des Rates in öffentlicher Sitzung über den Neubau einer Basketball-Trainingshalle beraten. In dem neuen Basketballzentrum gleich neben der Sparkassenarena sollen die Profimannschaft der BG Göttingen und die Basketball-Jugendmannschaften trainieren. Geplant ist, dass die Göttinger Sport- und Freizeit GmbH (GöSF) die Halle baut, die Pro Basketball Göttingen GmbH (PBG) sie dann anmietet.

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Die Pro Basketball Göttingen GmbH soll den Betrieb des neuen Basketballzentrums übernehmen.

Quelle: Hinzmann/Archiv

Göttingen. „Aufgrund der Höhe der Investitionskosten und der Kopplung der primären Refinanzierungsidee an den sportlichen Erfolg der BG Göttingen besteht ein gesteigertes öffentliches Interesse an der Entscheidung“, begründeten die Grünen ihren Antrag. Die anderen Parteien folgten am Dienstag dieser Begründung. Da die GöSF eine 100 Prozent-Tochter der Stadt sei, liege das finanzielle Ausfallrisiko bei der Stadt Göttingen und damit bei den Bürgern, heißt es in dem Antrag der Grünen. Die Angaben zu den Kosten für die Halle liegen zwischen zwei bis mehr als vier Millionen Euro.

GöSF-Geschäftsführer Alexander Frey betonte, dass für die GöSF „kein finanzielles Risiko“ entstehe. Die PBG sei auch für den Betrieb der Halle verantwortlich, die finanzielle Verantwortung liege komplett bei der PBG.

„Warum baut die PBG oder eine private Firma nicht selber“, fragte Ulrich Holefleisch (Grüne). Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) antwortete, ohne ins Detail zu gehen, stellvertretend für PBG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen, dass die PBG nicht über genügend Eigenkapital verfüge. Auch Torsten Wucherpfennig (Linke) vertrat die Ansicht, dass der Verein selbst für den Bau einer  Halle zu sorgen habe. Pasquale Periello (CDU) und Sylvia Binkenstein (SPD) sprachen sich hingegen für den Neubau durch die GöSF aus.

Hintergrund für den Hallenneubau sind Auflagen der Beko Basketball-Bundesliga GmbH. Nach deren Auflagen müssen Erstliga-Mannschaften eine Trainingshalle vorweisen. Sonst droht ihnen künftig der Lizenzentzug. Eine Beschluss fasste der Sportausschuss am Montag nicht. Im Anschluss beriet am Abend der Aufsichtsrat der GöSF über das Thema.

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