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Bettenhaus: Stadt genehmigt Bauantrag

Neubau Universitätsmedizin Göttingen Bettenhaus: Stadt genehmigt Bauantrag

Der Neubau des Bettenhauses der Universitätsmedizin Göttingen kommt voran. Der Bauantrag ist genehmigt.

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Die UMG: Ein neues Bettenhaus soll gebaut werden.

Quelle: Christina Hinzmann

Göttingen. Der Bau des neuen Bettenhauses für die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) ist wieder einen Schritt weiter: Jetzt liegt die Bauantragsgenehmigung der Stadt Göttingen vor.

Damit ist nach Angaben der UMG „ein weiterer wichtiger Schritt“ erfolgt, um mit den Bauarbeiten für das neue Bettenhaus beginnen zu können. Die UMG sucht jetzt nach einem „Partnerunternehmen zur Ausführung für das Bauvorhaben“, so Sprecher Stefan Weller. Dieser Ausschreibungsprozess werde einige Monate in Anspruch nehmen.

Die Stadtverwaltung hat zuvor die Bauantragsunterlagen des Baumanagements der UMG auf Einhaltung der gesetzlichen Auflagen und Vorschriften geprüft. An der Prüfung beteiligt waren beispielsweise die Berufsfeuerwehr, das Gewerbeaufsichtsamt, das Gesundheitsamt und die Entsorgungsbetriebe.

„Mit der Genehmigung des Bauantrages ist die letzte rechtliche Voraussetzung erfüllt, um die vorgelegte Planung auch umsetzen zu können. Jetzt muss im laufenden Vergabeverfahren noch ein Partner gesucht werden, der die Planung ausführt“, sagt Sebastian Freytag, Vorstand Wirtschaftsführung und Administration der UMG. „Bei einem solch umfangreichen Bauvorhaben ist auch das Bauantragsverfahren komplex: Es müssen umfangreiche Unterlagen vorgelegt und geprüft werden. Wir haben die letzten Ergänzungen im August dieses Jahres abgegeben“, so Freytag. Die Stadtverwaltung habe diese so zügig bearbeitet, dass die UMG noch deutlich vor dem gesetzten Termin die Genehmigung erhalten konnte.“ Freytag weiter: „Wir wissen, wie viele Menschen bei der Stadt Göttingen an der Prüfung des Bauantrags der UMG mitgewirkt haben.“ Deshalb sei man dankbar für die „rasche Bearbeitung“. Der Neubau gilt als existenziell für die Modernisierung der UMG. Die Zusammenarbeit mit den Ämtern der Stadt Göttingen sei deshalb eine sehr gute Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung, so Freytag.

Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) sagt: „Für Göttingen zählen die Neubauvorhaben der UMG zu den größten, längerfristigen Bauprojekten. Die Zusammenarbeit und die Kommunikation zwischen uns und den Bauplanern sind transparent und reibungslos verlaufen.“ Somit habe man die einzelnen Schritte der Neubauplanungen der UMG in die städtische Perspektivplanung für den Nordstadtbereich einbinden können. „Für die Menschen in Stadt und Region ist der Beginn der Bauarbeiten für das neue Bettenhaus eine gute Nachricht und ein wichtiges Signal auf dem Weg zu einer zukünftigen Gesundheitsversorgung auf höchstem Niveau“, so Köhler. Die Stadt Göttingen hat den Bauantrag Ende September genehmigt.

Nachdem die UMG im Mai den Bewilligungsbescheid des Ministeriums für den Neubauabschnitt 1A (Bettenhaus) erhalten hat, sucht sie nun ein Bauunternehmen. Unabhängig davon beginnen laut Weller bereits erste Arbeiten für Vorbereitung des Baufeldes, ab November sollen ein Bauzaun errichtet , das Wasserrückhaltebecken demontiert und erste Rodungen ausgeführt werden. Für die Vorarbeiten seien bereits die ersten Ausschreibungen erfolgt, Ziel ist es Ende 2018/Anfang 2019 mit den eigentlichen Bauarbeiten des Bettenhauses zu beginnen.

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Von Britta Bielefeld

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